Frisch schmecken Obst und Gemüse zwar am besten, aber alles auf einmal essen, geht nicht. Da kommt Einfrireen wie gerufen.
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Es ist Erntezeit

Ob Beerensträucher, Obstbäume oder Gemüse – trotz Trockenheit in diesem Sommer hängt alles voller Früchte. Frisch schmecken Obst und Gemüse zwar am besten, aber alles auf einmal essen, geht nicht. Dafür ist das meistens viel zu viel. Wer die Herrlichkeit länger genießen möchte, kann die Ernte zum Beispiel einfrieren. Mit ein paar kleinen Tricks gelingt das besonders gut:

Obst und Gemüse vor dem Einfrieren immer putzen und waschen, je nach Verwendungszweck auch schälen und klein schneiden. Dann ist es nach dem Auftauen sofort verwendbar.

Empfindliche Beeren am besten zunächst einzeln nebeneinander auf einem Teller oder Tablett einfrieren und dann erst in eine geeignete Gefrierdose oder Beutel umfüllen. So behalten sie besser ihre Form und sind leichter portionsweise entnehmbar.

Gefrierbeutel mit Obst oder Gemüse zunächst zusätzlich in eine eckige Dose stellen und dann einfrieren. So lassen sich die Beutel platzsparend im Gefriergerät verstauen.

Passende Portionen einfrieren: Eine kleine Schale Beeren fürs Frühstück oder ein Kilogramm Apfelstücke als küchenfertige Kuchenfüllung. Mehr als ein Kilogramm sollte es pro Paket nicht sein, damit das Obst und Gemüse schnell genug durchgehend gefriert.

Gefriergut immer möglichst luftdicht verschließen, dann bleiben die Aromen z. B. bei Früchten rund acht bis zwölf Monate erhalten. Jedes Paket mit Datum, Menge und Inhalt beschriften.

Beim Einfrieren in haushaltsüblichen Gefriergeräten im Privathaushalt dauert der Gefrierprozess relativ lange und im Gefriergut können sich auch größere Eiskristalle bilden. Das zerstört die Zellen der Früchte und Obst wird beim Auftauen meist etwas matschig. In der Industrie geht das Einfrieren technisch so schnell (Schockfrosten), dass nur kleine Eiskristalle entstehen. Das sollte man berücksichtigen, wenn man in der Saison preiswert gekaufte Ware zu Hause einfrieren möchte. Manchmal kann es deshalb sinnvoller sein, bei Bedarf fertige Tiefkühlware zu kaufen.

(Quelle: Julia Icking, www.bzfe.de)

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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