Frau breitet in einem Wald die Arme aus und strahlt vor Glück

Die Natur mit allen Sinnen genießen

Wer hätte das gedacht: Der gute alte Waldspaziergang erfährt eine Renaissance und ist trendy, hip wie nie.
Zwar ist auch hier in Europa bereits seit langem die beruhigende, erholsame und gesundheitsförderliche Wirkung von Natur bekannt. In Japan aber wird zum Beispiel die Heilkraft des Waldes seit Beginn der 2000er Jahre konsequent wissenschaftlich untersucht. So gibt es im viertgrößten Inselstaat der Welt sogar eine eigene medizinische Gesellschaft hierzu und „Shinrin-Yoku“ – so die japanische Bezeichnung für Waldbaden – gilt seit vielen Jahren als anerkannte, staatlich geförderte Präventionsmaßnahme zur Vermeidung von Krankheiten und zur Förderung eines gesunden Lebensstils.

Was ist Motivation beim Waldbaden?

Es geht insbesondere darum, zur Ruhe zu kommen und den Wald bewusst,  mit allen Sinnen zu erleben. Waldbaden ist so gesehen die kleine Auszeit im hektischen Alltag, der Ruhepol in einer immer rastloser werdenden Welt und gerade für (Groß)Städter ein willkommenes Kontrastprogramm zur Enge und dem Lärm des urbanen Wohnumfeldes. Nicht ohne Grund wurde das Waldbaden deshalb wohl auch in Japan erfunden, das mit Tokio und seinen über 38 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt beherbergt.

Mehr Informationen

Hier auf der BARMER-Homepage können Sie nun mehr über den neuen Gesundheitstrend Waldbaden erfahren. Im Interview erklärt einer der bekanntesten Experten, Dr. Qing Li, der oft auch als Vater der Waldmedizin bezeichnet wird, die gesundheitsförderliche Wirkung von Waldbaden, worum es genau geht und was ihn daran besonders fasziniert. Denn Waldbaden kann Entspannung pur sein, Stress abbauen und das Immunsystem stärken.

Michaela Del Savio

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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  • AdobeStock_88746080 /Jürgen Fälchle
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