Startseite Gesundheit UV-Strahlung im Frühling: Schutz geht vor
Eltern gehen mit Tochter in der Frühlingssonne spazieren
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Gesundheit

Hallo Frühling, willkommen zurück!

Die Umstellung mit steigenden Temperaturen geht an unserem Körper nicht spurlos vorbei. Das betrifft vor allem die Haut: Unser größtes Organ hat im Winter besonders gelitten. Sowohl trockene und kalte Luft als auch dicke, warme Kleidung haben ihr Feuchtigkeit entzogen und sie empfindlich gemacht. Außerdem muss sie sich nach den dunklen Monaten erst langsam wieder an die verstärkte UV-Strahlung gewöhnen.

Die schützende Ozonschicht ist in den Frühlingsmonaten besonders dünn, so dass die UV-Strahlung eine ähnlich hohe Stärke wie in den Sommermonaten hat. UV-Schutz sollte deshalb ab den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zum Pflichtprogramm gehören, um keinen Sonnenbrand zu riskieren. „Obwohl es noch nicht sehr heiß ist, hat die Frühjahrssonne bereits sehr viel Kraft und kann der noch winterblassen Haut stark zusetzen. Eltern sollten daher bei ihren Kindern auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, da deren Haut dünner und empfindlicher ist als die Erwachsener“, sagt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. Sonnenschutz sei zwar im Hochsommer bei vielen Eltern selbstverständlich, im Frühjahr jedoch riskiere leichtfertig Schäden der Haut, wer die Kraft der Sonne unterschätze.

Nicht nur Sonnencreme hilft

Um sich und die Kinder vor einem Sonnenbrand zu schützen, rät die Dermatologin der BARMER, vor allem den UV-Index zu beachten: „Sonnencreme kann vor einem Sonnenbrand schützen, ist aber kein Freifahrtschein. Wichtiger ist, seine Freizeitaktivitäten der Jahres- und Tageszeit sowie der UV-Belastung anzupassen.“ Ein Spaziergang am Vormittag sei im Frühling in der Regel harmlos. Längere Aufenthalte in der Mittagssonne solle man aber eher meiden oder sich mit entsprechend langer Kleidung und Sonnencreme schützen. „Die Sonne steht im April ähnlich hoch wie im August. Im Frühjahr aber ist die blasse Haut noch besonders gefährdet“, so Petzold.

Gute Strahlen, schlechte Strahlen

Die Sonne komplett zu meiden, ist laut Petzold weder nötig noch sinnvoll. Der Mensch sei auf die ultravioletten Strahlen durchaus angewiesen. „Ohne UV-Strahlung kann sich in der Haut nicht das lebensnotwendige Vitamin D bilden“, so die Dermatologin. Aber die Dosis mache das Gift. Sonnenbäder seien für die ausreichende Deckung des Vitaminbedarfs nicht nötig. Selbst bei bewölktem Himmel erreiche noch genug UV-Strahlung die Haut.

Wirkung von UV Strahlen

Video: Wirkung von UV-Strahlung

 

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Informationen zur tagesaktuellen Belastung durch UV-Strahlen in Ihrer Region erhalten Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD) unter:
www.uv-index.de

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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