Ulrike Hauffe ist stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Barmer und war Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bremen und damit Leiterin der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau.
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Ulrike Hauffe ist Bremer Frau des Jahres

„Ulrike Hauffe ist stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Barmer und war Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bremen und damit Leiterin der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau“, so nüchtern beginnt der Wikipedia-Eintrag über die „Bremer Frau des Jahres 2018”. Über das, was die Diplom-Psychologin als Kämpferin für Gleichberechtigung und Frauengesundheit alles geleistet hat, sagt das allerdings wenig aus. Dabei ist allein während der 23 Jahre, in denen sie die Bremer Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau geleitet hat, viel passiert, wie die Sendung „buten und binnen” von Radio Bremen zeigt:

 

Ulrike Hauffe ist die Bremer Frau des Jahres 2018

In der Begründung, weshalb Ulrike Hauffe am 8. März 2018, also am Weltfrauentag, zur „Bremer Frau des Jahres” gekürt wurde heißt es unter anderem: „Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen wirklich die Wahl haben; nicht nur politisch, sondern auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Gesellschaft.” Auch im BARMER-Verwaltungsrat engagiert sich Hauffe seit 2005 dafür, dass bei der Versorgung von Versicherten der Geschlechterfrage eine entsprechende Relevanz beigemessen wird. „Als stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates bringe ich dieses Thema auf die Tagesordnung, weil ich meine, wir als Krankenkasse müssen uns dazu positionieren und können etwas bewegen“, sagt die 66-Jährige. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern hat sie in der Vergangenheit schon viel erreicht. So hat die BARMER beispielsweise zusammen mit dem „Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit“ zu Themen wie Mammografie-Screening und Gebärmutterhalskrebsimpfung fundierte, pharmaunabhängige Patientinneninformationen veröffentlicht. Doch es bleibt noch viel zu tun. Deshalb macht Ulrike Hauffe, die eigentlich seit Ende vergangenen Jahres im Ruhestand ist, weiter – nicht nur im BARMER-Verwaltungsrat. Aber eben auch dort. Ihre Motivation für dieses ehrenamtliche Engagement gewinnt sie aus der Überzeugung, das Gesundheitssystem solle allen gleichermaßen zur Verfügung stehen: „Wir Versicherten haben in der Selbstverwaltung ein verbrieftes, demokratisches Mitspracherecht und das will ich als politisch denkender und handelnder Mensch unbedingt nutzen.”

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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