Gesundheit

Zika-Infektion

Immer mehr Menschen werden mit dem Zika-Virus infiziert. Erfahren Sie, wie das Virus übertragen wird und wie Sie sich schützen können.

Seit Anfang Dezember 2015 rückt das Zika-Virus zunehmend ins Zentrum der Berichterstattung aus Mittel- und Lateinamerika. Von der Aedes-Stechmücke (Tigermücke) übertragen kann es eine fieberhafte Erkrankung mit Hautausschlägen und Gelenkbeschwerden hervorrufen, die wenige Tage anhält. Oft verläuft die Infektion auch unbemerkt.

Allerdings wird vermutet, dass das Zika-Virus – sofern die Infektion während der Schwangerschaft erfolgt – für schwerwiegende Schäden am Ungeborenen verantwortlich ist, wie beispielsweise die Mikroenzephalie, eine Entwicklungsstörung des Kopfes und des Gehirns.

Aus diesem Grund hat das Auswärtige Amt Schwangeren empfohlen, von Reisen in die von Infektionen betroffenen Gebiete abzusehen, sofern diese Reisen nicht zwingend notwendig sind. Bei unvermeidbaren Reisen gelten allgemeine Schutzmaßnahmen gegen Stechinsekten:

  • Helle, lange Kleidung
  • Verwendung von Insektenlotion (Repellenzien) mehrmals täglich auf unbedeckter Haut
  • Verwendung von Insektenschutzgittern oder Moskitonetzen
  • Aufenthalt in geschlossenen, klimatisierten Räumen

Bisher dachte man, dass das Virus nur über die Tigermücke in den Organismus gelangt. Nun erhärtet sich der Verdacht einer direkten sexuellen Übertragung.

Das Robert-Koch-Institut hat Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt:

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ): Zikavirus-Infektionen

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  • dpa_pictur_alliance_57510877

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