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verschiedene selbstgemachte Salatdressings
Ernährung

Welches Dressing passt zu welchem Salat?

Salate sind ideal für die leichte Küche. Ob fruchtig mit Beeren, cremig mit Joghurt oder nussig-orientalisch mit Tahini – erst mit der richtigen Soße werden sie zum besonderen Genuss. Aber welches Dressing passt zu welchem Salat? Die Antwort darauf kommt vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Viele Dressings basieren auf einer Essig-Öl-Soße, die im Französischen „Vinaigrette“ genannt wird. Meist werden Essig und Öl im Verhältnis von 1 zu 3 gemischt und mit Gewürzen und Kräutern verfeinert. Ein leichter Blattsalat harmoniert sehr gut mit einer klassischen Kräuter-Vinaigrette: Essig mit Gemüsebrühe, frisch gehackten Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch, Salz und Pfeffer vermengen. Für mehr Bindung und Würze sorgt ein Löffelchen Senf, Pesto oder zerdrückter Knoblauch. Statt Essig kann laut BZfE auch Zitronensaft verwendet werden. Zum Schluss das Öl mit einem Schneebesen unterrühren, bis das Dressing schön cremig ist.

Eine leckere Vorspeise ist Feldsalat mit frischen Beeren, Walnüssen und gebackenen Camembert-Ecken. Das nussige Aroma des Feldsalats wird durch ein Honig-Senf-Dressing unterstrichen. Dafür verfeinert man eine klassische Vinaigrette aus Olivenöl und Balsamico-Essig mit Dijonsenf und Honig. Eine fruchtige Himbeer-Vinaigrette aus zum Beispiel Leinöl und Balsamico-Essig pürierten Himbeeren und Datteln empfiehlt das BZfE zu Rucola, Kichererbsen, Rote Beete und Äpfeln.

Zu Kartoffelsalat und Gurken ist ein leichtes Joghurtdressing ideal: Fettarmer Naturjoghurt wird mit Rapsöl und Zitronensaft, frisch gehackten Kräutern, Salz und Pfeffer vermengt. Je nach Geschmack kommt noch etwas Tomatenmark, Senf, fein gehackte Frühlingszwiebeln oder ein hartgekochtes Ei hinzu. Herbe und etwas bittere Salate wie Endivie, Chicorée und Radicchio brauchen ein kräftiges Dressing. Ein Tipp vom BZfE: Probieren Sie doch mal eine Joghurtsoße mit Orangensaft, Petersilie und Grüner Minze. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer pikant abschmecken und zuletzt das Olivenöl einrühren.

Ein nussig-orientalisches Tahini-Dressing lässt sich mit knackigem Romana-Salat, roten Linsen, Staudensellerie, Möhren, aber auch Obst wie Weintrauben kombinieren. Auch ohne Öl wird es herrlich cremig, wenn die Sesampaste mit Limettensaft, Honig, etwas Wasser und Kräutersalz vermengt wird.

Kaum eine Mahlzeit kann so abwechslungsreich zubereitet werden wie Salat. Es lohnt sich, auch beim Dressing neue Kombinationen auszuprobieren. Und letztlich entscheidet der persönliche Geschmack, welche Soße auf den Salat kommt.

Tipps zur Zubereitung von Salaten gibt es vom BZfE unter diesem Link.

Bildnachweis

  • Dressings; © fahrwasser/stock.adobe.com

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