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Illustration zeigt einen gesunden Mann, der im Spiegel aber einen Krank sieht
Gesundheit

Was ist Nosophobie?

Bei der Nosophobie handelt es sich um eine Angststörung. Betroffene, sogenannte Nosophobiker, fürchten sich ganz allgemein davor krank zu sein oder krank zu werden. Darin ähneln und unterscheiden sie sich gleichermaßen von Hypochondern, die davon überzeugt sind, an einer bestimmten Krankheit zu leiden, für die es jedoch keine medizinischen Anhaltspunkte gibt. Genau genommen ist Nosophobie also eine spezielle Form der Hypochondrie.  Wie sehr sich die Nosophobie auf das Leben von Betroffenen auswirkt, hängt von der Ausprägung der Angststörung ab. Viele Nosophobiker versuchen, aus Sorge vor einer Erkrankung so gesund wie möglich zu leben. Sie achten auf ihre Ernährung, treiben viel Sport, waschen sich oft die Hände und achten insgesamt sehr auf ihren Körper. In extremen Fällen kommt es zu einem geradezu zwanghaften Kontrollieren des eigenen Körpers und seiner Funktionen. Selbst bei kleinsten unscheinbaren Symptomen wird dann ein Arzt aufgesucht.

Die Gesellschaft unterscheidet nicht zwischen Nosophobikern und Hypochondern, sondern sieht in beiden Formen oftmals Simulanten, die mit ihrer eingebildeten Krankheit Aufmerksamkeit erhaschen wollen. Dabei ist diese Form der Angststörung eine durchaus ernst zu nehmende Erkrankung, die jedoch gut behandelt werden kann, etwa mit einer kognitiven Verhaltenstherapie.

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  • Albix/stock.adobe.com
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