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Als Anosmie bezeichnen Mediziner den Verlust des Geruchsvermögens. In der Zeitschrift DONNA (3/2018) beschreibt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Uso Walter die Krankheit so, dass im Gehirn keine Geruchsreize mehr ankommen.
Gesundheit

Was ist eigentlich Anosmie?

Als Anosmie bezeichnen Mediziner den Verlust des Geruchsvermögens. In der Zeitschrift DONNA (3/2018) beschreibt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Uso Walter die Krankheit so, dass im Gehirn keine Geruchsreize mehr ankommen. Betroffene merken das zum Beispiel daran, dass das Essen fad schmeckt und Geschmacksnuancen plötzlich fehlen. 90 Prozent des Geschmacks werden nämlich über den Geruch wahrgenommen. Als Ursachen nennt der Experte zum einen das Alter, denn das Riechvermögen lässt mit zunehmendem Alter, ähnlich wie das Sehvermögen, schlicht und ergreifen nach. Aber auch entzündliche Veränderungen an Nase und Nasennebenhöhlen, etwa Polypen, können das Riechvermögen beeinträchtigen. Weitere mögliche Ursachen können Allergien, Grippe, Erkältungen oder Unfälle sein. Manchmal steckt aber auch eine neurologische Erkrankung wie beispielsweise eine Demenz dahinter. Die gute Nachricht: Solange die Riechzellen nicht komplett zerstört sind, kann man mit „Hausmitteln” üben, Gerüche bewusster und differenzierter wahrzunehmen, indem man zum Beispiel regelmäßig an Küchenkräutern schnuppert.

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