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Das Wachstum eines Menschen verläuft in mehreren Phasen. Am schnellsten wächst er noch vor seiner Geburt, der letzte Schub folgt in der Pubertät.
Gesundheit

Wachstum bei Kindern

Das Wachstum eines Menschen verläuft in mehreren Phasen. Am schnellsten wächst er noch vor seiner Geburt: Während der Schwangerschaft erreicht ein Baby bereits rund 30 Prozent seiner endgültigen Körpergröße. Der letzte Wachstumsschub liegt in der Pubertät. Bei Mädchen ist die endgültige Größe dann mit etwa 15, bei Jungs mit etwa 17 Jahren erreicht. Aber nicht jedes Kind entwickelt sich nach dieser Norm, manche sind früher, andere später entwickelt. Um das festzustellen, kann der behandelnde Arzt bei Auffälligkeiten das sogenannte Knochenalter mit Hilfe eines Röntgenbildes der linken Hand bestimmen. Dieses kann beispielsweise niedriger sein als das tatsächliche Alter des Kindes. Das bedeutet, dass das Wachstum verzögert ist. Laut Experten muss man sich bei einem verzögerten Knochenwachstum in der Regel aber keine Sorgen machen. Sind die Eltern normal groß, holen die meisten Kinder die noch fehlenden Zentimeter bis zum Ende der Pubertät wieder auf. Ist das Kind besonders groß, aber die Bestimmung des Knochenalters ergibt keinen Unterschied zum tatsächlichen Alter, ist das übermäßige Wachstum meistens genetisch bedingt. In diesem Fall sind oft auch Eltern und Großeltern größer als der Durchschnitt.

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  • dekanaryas/stock.adobe.com
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