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Wer auch tagsüber regelmäßig ungewollt einschläft, leidet möglicherweise unter Narkolepsie.
Gesundheit

Schlafkrankheit Narkolepsie

Wer auch tagsüber regelmäßig ungewollt einschläft, leidet möglicherweise unter Narkolepsie. Mediziner schätzen, dass einer von zwei- bis zweieinhalbtausend Menschen an dieser Schlafkrankheit leidet. In Deutschland wären das 40.000. Diagnostiziert sind mit 5000 bis 10.000 deutlich weniger. Damit zählt Narkolepsie zu den seltenen Krankheiten. Im Vergleich zu anderen seltenen Krankheiten, wie etwa Multiple Sklerose, an der rund eine von 1500 Personen leidet, ist über die Schlafkrankheit aber immer noch sehr wenig bekannt. Was man weiß, ist dass das Hauptsymptom eine übermäßige (exzessive) Tagesschläfrigkeit ist, die unabhängig davon auftritt, ob und wie viel der Betroffene in der Nacht geschlafen hat. Ein weiteres typisches Symptom ist die Kataplexie, also das plötzliche Erschlaffen der Halte- und Stützmuskulatur. Narkolepsie-Kranke bekommen dann weiche Knie, sacken in sich zusammen, lassen Gegenstände fallen und stürzen leicht. Behandelt wird die Schlafkrankheit einerseits mit Medikamenten, andererseits hilft den Betroffenen ein sehr regelmäßiger Tag-Nacht-Rhythmus. Wer zudem täglich eine bis drei kurze, je 15- bis 20-minütige Schlafpausen in seinen Alltag einbaue, könne damit die Müdigkeit verringern und seine Zeit ohne Einschlafattacken strecken.

 

 

 

 

 

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