Ernährung

Wurzelgemüse & Kohl: Saisongemüse im Februar gibt Kraft

Frisches Gemüse ist entgegen der allgemeinen Annahme in den Wintermonaten besser zu bekommen als zu Beginn des Frühlings. Neben heimisch angebauten Sorten gibt es nämlich einige Gemüsearten, die gut über den Winter gelagert werden können. Diese Vorräte gehen am Ende der Winterperiode zur Neige.
Im Februar bereichern Grünkohl, Porree, Pastinaken, Rosenkohl, Schwarzwurzeln und Wirsing die regionalen Küchen. Schon die Aufzählung macht Appetit auf winterliche Eintöpfe, die von innen heraus wärmen.
Wurzelgemüse wie Pastinaken und Schwarzwurzeln punkten mit reichhaltigen Vitaminen und Mineralstoffen. Die Wurzeln speichern die für den menschlichen Organismus wichtigen Inhaltsstoffe. Durch die dichte Beschaffenheit der Knollen ist ihr Wasseranteil eher gering. Dazu zählt auch die weniger bekannte Wurzel Topinambur. Ebenso stark mit Vitaminen ausgestattet, sind die im Februar auch aus heimischem Anbau verfügbaren Kohlsorten wie Grünkohl, Rosenkohl und Wirsing. Als Lagerware aus heimischem Anbau sind Butterrüben, Kartoffeln, Kürbis, Möhren, Rote Beete, Rotkohl, Steckrüben, Weißkohl und Zwiebeln zu erhalten. Der mit den Zwiebeln verwandte Porree, oder Lauch, und Champignons haben fast das ganze Jahr über Saison.
Für Suppen und Eintöpfe sind jede Menge Kombinationen der Gemüsesorten denkbar und bieten der Winterküche vielfältige Abwechslung. Mit Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Graupen ergänzt, gestalten auch fleischlose Varianten den Kochalltag herzhaft und kalorienarm.

Bildnachweis

  • Fotolia_Johanna-Muehlbauer

Zusatzinhalte: