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Viele Roller-Skater bilden zwei Schlangen und fahren durch eine Halle.
Bewegung

Roller Derby: Frauen von der Rolle

Roller Derby ist ein Vollkontakt-Teamsport, der auf Rollschuhen (Quad Roller Skates) auf einer ovalen Bahn und gegen den Uhrzeigersinn gespielt wird. Ursprünglich im Amerika der 1930er Jahre von Leo Seltzer als wildes Ausdauerrennen mit rowdiehaften Einlagen ins Leben gerufen und zum TV-Hit etabliert, verschwand Roller Derby in den 1970ern wieder von der Bildfläche. Seit 2000 erlebte Roller Derby in Austin, Texas (USA) eine Renaissance als reiner, selbstorganiserter Frauensport – auf einer flachen Bahn (flat track) und auch auf einer Steilwandbahn (banked track) – verbreitete sich schnell in ganz Amerika und kam schließlich 2006 als Flat Track Roller Derby auch in Deutschland an. Roller Derby erfreut sich weltweit einer rasant wachsenden Beliebtheit – zuerst als reiner Frauensport und seit kurzem auch als Männersport („Merby“) oder als Junior Derby für Kinder und Jugendliche. Mittlerweile gründete sich in fast jeder größeren Stadt in Deutschland ein eigenes Frauen-Team und einige wenige Männerteams. Der taktisch anspruchsvolle Teamsport trainiert die sportliche Kondition, Kraft und Agilität und zeichnet sich außerdem besonders durch eine starke Gemeinschaft sowie die Do-it-yourself-Organisation „by the skaters, for the skaters“ aus. Mehr Infos rund um den rasanten Sport gibt es unter anderem hier.

(Quelle: RuhrPott Roller Derby)

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  • AdobeStock/Michael Cornelius
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