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Ältere Menschen sind oft wenig mobil und verbringen viel Zeit im Sitzen. Für den gesamten Körper bedeutet das eine hohe Belastung.
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Richtig Sitzen im Alter

Ältere Menschen sind oft wenig mobil und verbringen viel Zeit im Sitzen. Für den gesamten Körper bedeutet das eine hohe Belastung. Denn eine wenig veränderte Sitzhaltung über mehrere Stunden führt zu Verspannungen und Schmerzen, die Sehnen verkürzen sich, die Muskeln werden nicht ausreichend beansprucht, und das Herz-Kreislauf-System kommt nicht in Schwung. Alles zusammen kann zudem die Sturzgefahr erhöhen, weil Senioren sich beim Aufstehen und Gehen zunehmend unsicher fühlen. Wer kann, sollte deshalb unbedingt zwischendurch möglichst viel im Stehen erledigen. Das kann ein Telefonat oder auch das Schreiben eines Einkaufszettels auf der Küchenarbeitsfläche sein. Auch ein Wechsel der Sitzmöbel, beispielsweise vom Stuhl beim Frühstück auf den Sessel zum Fernsehen oder den Hocker im Flur zum Telefonieren, bringt Bewegung in den Alltag. Menschen, die dazu nicht imstande sind, sollten sich möglichst viel im Sessel bewegen, etwa indem sie zwischen Anlehnen und gerade Sitzen wechseln, nach vorn oder weiter nach hinten im Sessel rutschen und das Becken bewegen. Betroffene sollten mit ihrem Arzt darüber sprechen, welche Übungen sie auch im Sitzen durchführen können. Denn starke Muskeln sind die beste Prophylaxe gegen Stürze.

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