Ernährung

Rhabarber

Genuss von der Stange

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. So oder so gehört Rhabarber zum Frühling einfach dazu. Obwohl er meistens wie Obst zubereitet wird, ist er ein Staudengemüse mit zweischneidigem Ruf: Einerseits gilt es als lecker, vielseitig verwendbar und kalorienarm, andererseits soll er giftig sein. Und beides stimmt. Denn tatsächlich besteht Rhabarber zu 92 Prozent aus Wasser, enthält wenig Kalorien und in nennenswerten Mengen den Mineralstoff Kalium. Rhabarber schmeckt als Kompott, Marmelade, Kuchenbelag, Sirup, Bowle, Chutney oder pikante Fleischbeilage. Allerdings soll man ihn nicht roh essen, weil er Oxalsäure enthält. Sie verursacht nicht nur ein pelziges Gefühl auf den Zähnen, in großen Mengen aufgenommen kann sie sogar Vergiftungserscheinungen auslösen. Mit normalen Verzehrportionen und gründlicher Zubereitung lassen sich diese Konzentrationen jedoch nie erreichen, so dass für gesunde Erwachsene kein Risiko besteht.

Bildnachweis

  • Fotolia_76425624_S/ji_images
  • Fotolia_76425624_S/ji_images

Zusatzinhalte: