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Muskelkater: Was tun?

Muskelkater ist die Reaktion des Körpers auf eine Überlastung der Muskeln. Dabei entstehen feine Risse in der Muskelfaser, sogenannte Zerreißungen mit Entzündungsreaktionen. Muskelkater ist nicht gefährlich, der Körper braucht dennoch Zeit und Ruhe, um sich zu regenerieren. Meistens ist der Muskelkater nach zwei bis drei Tagen vorbei. Bis dahin sollte man den beanspruchten Muskeln Ruhe gönnen und Wärmeanwendungen bevorzugen, statt den nächsten Dauerlauf anzugehen. Aufwärmen, Dehnen und Massagen werden vorbeugend zwar eingesetzt, aber ohne dass es klare Beweise für ihre Wirkung gibt. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, große Kraftanstrengungen und Bewegungsausschläge am Anfang einer sportlichen Aktivität zu vermeiden und die Belastung nur langsam zu steigern, bis sich die Koordination verbessert hat. Denn: Wer regelmäßig trainiert, bekommt seltener einen Muskelkater.

Wen es doch erwischt hat, kann versuchen mit Roter Beete dagegen anzugehen. Leistungssportler, die regelmäßig Rote-Beete-Saf tranken, litten selbst nach hartem Training seltener an Muskelkater als Athleten, die dies nicht taten  – so die Beobachtung von Sportmedizinern. Auch ein altes Hausmittel hat sich im Kampf gegen Muskelkater bewährt: eine Salbe mit Muskat. Und die lässt sich auch leicht selbst herstellen. Dafür einfach einen Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss mit drei Esslöffeln Vaseline verrühren und diese Paste dann auf die schmerzende Stelle auftragen.

Bildnachweis

  • Muskelkater; © magele picture/Adobe Stock

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