Startseite Tipps & Termine Mehr als ein Hollywood-Trend: Ballet Barre Workout
Frau dehnt ihr Bein an einer Ballett-Stange
Bewegung

Mehr als ein Hollywood-Trend: Ballet Barre Workout

Ballet Barre Workout ist der angesagteste Sport in Hollywood. Nun gibt es das Ballerina-Training auch bei uns. Hinter dem klangvollen Namen steckt ein Workout, das es in sich hat. Das französische Wort Barre steht für Stange und verdeutlicht, um was es geht: Trainiert wird an der typischen Ballerina-Stange – nicht die einzige Parallele zur klassischen Tanzform. Fitnesstrainerin Moni vom Münchner Sunyard Pilates Club erklärt das Konzept gegenüber spot on news so: „Barre Workout vereint verschiedene Elemente. Zum einen die klassischen Ballettpositionen, zum anderen typisches Fitnesstraining und Aspekte aus dem Pilates. Es ist aber nicht unbedingt besonders tänzerisch.“

Wie ist das Training aufgebaut?

Die Trainingseinheit beginnt mit einigen Aufwärmübungen. Schon hier wird deutlich, wie schweißtreibend und anstrengend die Stunde werden wird. Auf Zehenspitzen stehend werden nämlich selbst kleinste Bewegungen zur echten Herausforderung. Die Übungen beanspruchen vor allem Oberschenkel, Po und Bauch und treiben den Kreislauf in die Höhe. Als Hilfsmittel werden Gummibänder und Bälle benutzt. Leichtes Zittern in den Beinen ist dabei nichts Ungewöhnliches, sondern sogar gewollt. Laut Trainerin wird so die Tiefenmuskulatur beansprucht, was noch mehr Kalorien verbrennen soll.

Für wen ist das Workout geeignet?

Das Tolle an Ballet Barre: Prinzipiell ist es für jeden geeignet – sogar Schwangere können teilnehmen. „Eigentlich kann so gut wie jeder Barre Workout machen, denn es gibt viele Möglichkeiten das Training anzupassen“, so die Trainerin. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig. Lediglich Menschen mit allgemein sporteinschränkenden Krankheiten sollten vorher Rücksprache halten. Normalerweise ist Barre Workout aber auch hier möglich, da es besonders gelenkschonend ist.

Welche Effekte bringt das Training?

Mit Barre Workout kann man sowohl die Fettverbrennung ankurbeln als auch Muskeln aufbauen. Je nach Ziel ist das Training anders aufgebaut. Die Expertin erklärt den Unterschied so: „Mit Cardio Barre regt man vor allem die Kalorienverbrennung an, Toning Barre ist hingegen mehr auf die Körperstraffung ausgerichtet.“ Erste Effekte seien nach zehn Trainingseinheiten sichtbar. Wer seinen Körper damit pünktlich zur Bikini-Saison in Form bringen will, sollte also jetzt damit anfangen.

Welche Vorkenntnisse sind nötig?

Ein großer Vorteil des Barre Workouts: Es sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig. Mitmachen kann jeder, ob Profitänzerin oder Ballett-Neuling. Alle wichtigen Hinweise gibt der oder die Trainerin während der Stunde. Auch um das Outfit muss man sich keine Gedanken machen, denn ein professionelles Ballerina-Kostüm ist genauso überflüssig wie Sportschuhe – denn trainiert wird barfuß.

(Quelle: www.gala.de)

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  • satyrenko/stock.adobe.com
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