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Meerrettich auf einer Reibe und in einer Schale
Ernährung

Meerrettich – Heilpflanze des Jahres 2021

Bekannt ist der Meerrettich wohl hauptsächlich als Gewürz in der Küche. Die geriebene Wurzel, roh oder mit weiteren Zutaten verfeinert, verleiht vielen Gerichten eine aromatische Schärfe.

Doch der Meerrettich kann noch viel mehr. Nicht umsonst wurde er zur Heilpflanze des Jahres 2021 gekürt.

Die ätherischen Öle des Meerrettichs entfalten ihre Wirkung gegen verschiedene Erkältungsbeschwerden: Sie fördern die Durchblutung der Schleimhäute und lösen verstopfte Nasen und Atemwege. In Kombination mit Honig lässt sich ganz einfach ein natürlicher Hustensirup herstellen. Dazu feingeriebenen Meerrettich im Verhältnis 1:2 mit Honig übergießen (zum Beispiel 100g Meerrettich, 200g Honig), und den Inhalt mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Anschließend die Mischung durch ein Sieb filtern, um den reinen Sirup zu erhalten. Bei Erkältung und Husten dreimal am Tag einen Esslöffel einnehmen. In einem verschließbaren Gefäß kühl und dunkel aufbewahren.

Die Inhaltsstoffe der scharfen Wurzel bekämpfen nicht nur Erkältungsviren, sondern wirken auch antibakteriell. Zur Therapie von unkomplizierten Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen werden deshalb unter anderem auch pflanzliche Präparate mit einer Kombination aus Meerrettich und Kapuzinerkresse empfohlen.
Beim Reiben von frischem Meerrettich ist etwas Vorsicht geboten. Die scharfen Senföle mit ihren einerseits positiven Eigenschaften können andererseits vorübergehend Augen und Schleimhäute reizen und Hautreizungen hervorrufen.

Bildnachweis

  • Meerrettich; © Eskymaks/stock.adobe.com
  • Meerrettich; © Eskymaks/stock.adobe.com

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