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2 Radfahrer auf einem Waldweg
Bewegung

Macht Sport glücklicher als Geld?

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen psychischer Gesundheit, Lebensstil sowie ausgewählter soziodemografischer Aspekte (Beruf, Einkommen etc.)? Dieser Frage sind Wissenschaftler aus Oxford und Yale nachgegangen und haben dafür die Daten von mehr als 1,2 Millionen US-Amerikanern ausgewertet. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Sport ist Balsam für die mentale Gesundheit und macht glücklicher als Geld. Es geht aber auch etwas konkreter: Teilnehmende, die regelmäßig Sport trieben, fühlten sich an weniger als drei Tagen im Monat psychisch schlecht, Sportmuffel an mehr als vier Tagen. Am deutlichsten zeigte sich der positive Effekt bei einer durchschnittlichen Dauer von 30 bis 60 Minuten pro Sport-Einheit. Den günstigsten Effekt hatten übrigens Sportarten, die in der Gruppe durchgeführt wurden und soziale Kontakte ermöglichten beziehungsweise vertieften. Außerdem führte die Auswertung der Daten zu einem weiteren, zumindest teilweise verblüffenden Ergebnis: Aktive Gering-Verdiener waren demnach genauso glücklich wie Couchpotatoes, die mindestens 25.000 Dollar pro Jahr verdienten.

Auch wenn der Zusammenhang zwischen Sport, Glück und mentaler Gesundheit sicherlich deutlich komplexer sein dürfte, als es Studien nachweisen können, bleibt der positive Einfluss sportlicher Aktivitäten auf die Psyche dennoch unumstritten.

Bildnachweis

  • Sport und Geld; © Gorilla/stock.adobe.com
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