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Hipper geschäftsmann fährt mit dem Rad zur Arbeit
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Macht Fahrradfahren impotent?

Die Studienlage zu dieser Thematik ist uneindeutig. Eine dauerhafte Impotenz, oder wie es medizinisch heißt, erektile Dysfunktion, durchs Radfahren konnte nicht belegt werden. Es wurde aber festgestellt, dass schon nach drei Minuten Fahrradfahren die Durchblutung der männlichen Geschlechtsorgane um bis zu 70 Prozent gemindert wird, da die Blutzufuhr durch den Druck auf den Sattel gedrosselt wird, und Nerven eingeklemmt werden können. Besonders nach langen Strecken kann dies zu Taubheitsgefühlen führen. Sobald man(n) aber vom Sattel steigt, fließt das Blut wieder ungehindert, dauerhafte Schäden oder ein gänzlicher Verlust der Männlichkeit sind also nicht zu befürchten. Beim Fahrradkauf sollte man besonders auf einen guten Sattel achten. Dieser ist abhängig von Körper und Statur des Fahrers, vom Rad selbst und ob es für Trekkingfahrten, Rennstrecken oder den Alltag eingesetzt wird. Zusätzlich empfiehlt es sich, weit hinten auf dem Sattel und möglichst aufrecht zu sitzen, um wenig Druck auszuüben.

Bildnachweis

  • Radfahren; © Halfpoint/Adobe Stock

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