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Nahaufnahme von einer Liebstöckelpflanze
Ernährung

Liebstöckel, ein Pesto aus dem Garten

Jetzt ist eine wunderbare Zeit, um mit frischen Kräutern aus dem eigenen Garten, einen ganz besonderen Pfiff in die Küche zu bringen. Auf einen besonderen Klassiker weist derzeit das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hin, das Liebstöckel-Kraut. Das sellerieähnliche Aroma der Pflanze ist laut BZfE auf ätherische Öle zurückzuführen, die den Appetit anregen und wohltuend auf Magen und Darm wirken. In der Küche verstärkt Liebstöckel den Geschmack von Fleisch, Suppen, Eierspeisen, Pilze und Wurzelgemüse wie Karotten und Sellerie. Die jungen Blättchen können aber auch wie Spinat als Gemüsebeilage zubereitet werden. Ein raffiniertes Liebstöckelpesto schmeckt zu Pasta, Pellkartoffeln und in der Salatsoße. Dafür werden Walnüsse, Kürbiskerne und Knoblauch in einer Pfanne angeröstet und fein gemahlen. Anschließend mit püriertem Liebstöckel und Petersilie, Öl und Parmesan vermengen sowie Salz abschmecken. Das Ganze kommt in ein sauberes Schraubglas und hält sich für Monate im Kühlschrank, wenn es mit einer Schicht Sonnenblumenöl abgedichtet wird. Da das Aroma von Liebstöckel sehr intensiv ist, sollte das Gewürz sparsam verwendet werden. Häufig ist schon eine Messerspitze des getrockneten Gewürzes oder Teile eines frischen Blattes ausreichend. Bei warmen Speisen werden die Blätter und jungen Triebe erst gegen Ende des Kochens hinzugefügt.
Noch mehr Informationen über Liebstöckel halt das BZfE hier bereit.

Bildnachweis

  • Liebstoeckel_Fotolia_82916399_S/Annett-Seidler
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