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mehrere Wespen auf einem Kuchenteller
Gesundheit

Lebensgefährliche Allergie

Menschen, die an einer Insektengift-Allergie leiden, sollten im Sommer besonders vorsichtig sein, denn bei ihnen kann es durch einen Stich zu einem allergischen Schock kommen. Wer um seine Allergie bereits weiß, sollte immer ein Notfallset bei sich tragen und darin geschult sein, es auch korrekt anzuwenden. Ansonsten gilt es, auf typische Symptome eines allergischen Schocks zu achten. Dazu zählen beispielsweise schnell auftretende und große Hautschwellungen, Zittern und Schweißausbrüche, Juckreiz, Brennen der Lippen und der Zunge, aber auch Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen bis hin zur Bewusstlosigkeit und tödlichem Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei müssen die genannten Beschwerden nicht umgehend auftreten, der Schockzustand kann auch mit einer Verzögerung von bis zu einer halben Stunde eintreten. Deshalb sollte man nach einem Stich den Betroffenen eine Weile beobachten und dabei auch auf vermeintlich milde Symptome wie Zungenkribbeln achten. In jedem Fall sollte der Stachel aus dem Körper entfernt werden und der Patient in eine Schocklagerung, also Füße hoch und den Körper warmhalten, gebracht werden. Treten Probleme bei der Atmung auf oder ist der Betroffene Asthmatiker, ist eine sitzende Position allerdings besser geeignet, um die Atmung zu erleichtern. Bei Bewusstlosigkeit sollte der Betroffene in eine stabile Seitenlage gebracht werden. Wie für alle Erste Hilfe-Notfallmaßnahmen gilt auch hier: Beruhigen und regelmäßig Atmung und Bewusstsein überprüfen.

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  • Fotolia_16658656_S/Ingo Bartussek
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