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Ernährung

Karfreitagsfisch
Gesunde Tradition

Wer am morgigen Karfreitag aus Tradition Fisch auf den Tisch bringt, trifft aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eine sehr gute Entscheidung. Denn Fisch versorgt uns mit lebenswichtigen Vitaminen und Fettsäuren. Besonders Seefische wie Lachs, Kabeljau oder Scholle sind natürliche Lieferanten für zahlreiche Nährstoffe – etwa für das Spurenelement Jod, das wichtig für die Hormone der Schilddrüse ist. Diese fördern das Wachstum der Zellen und beeinflussen zahlreiche Funktionen des Stoffwechsels. Neben Jod enthält Fisch auch das für unser Immunsystem so wertvolle Vitamin A und das Knochen stärkende Vitamin D. Vor allem aber ist Fisch ein bedeutender Lieferant von Omega-3-Fettsäuren. Sie sind beispielsweise reichlich in Lachs, Makrele und Hering enthalten. Diese lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst aufbauen. Sie müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Besonders positiv wirken sich Omega-3-Fettsäuren auf den Fettstoffwechsel aus: Sie können den Blutfettspiegel günstig beeinflussen, die Fließeigenschaft des Blutes verbessern und helfen, Gefäßablagerungen vorzubeugen.
Allerdings sollten Verbraucher beim Verzehr von Fisch genau hinschauen. Denn Fakt ist: Weltweit schrumpfen die Fischbestände, industrielle Fangflotten fischen die Ozeane leer und dringen in immer fernere Regionen vor. Für einen Genuss mit ruhigem Gewissen empfiehlt sich deshalb ein Blick in einen der zahlreichen Ratgeber, die beispielsweise Umweltorganisationen anbieten – auch online, beispielsweise unter www.greenpeace.de

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