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Gesundheit

Hautpflege für Senioren

Das Alter kommt, die Attraktivität geht – diese Zeiten sind längst vorbei. Neben Ernährung und Bewegung ist es vor allem der Zustand der Haut, der darüber entscheidet, wie wohl sich ältere Menschen fühlen. Doch die Haut verändert sich mit zunehmendem Alter. Sie verliert Elastizität, wird dünner, neigt zu Trockenheit und wird auch anfälliger für Entzündungen und Infektionen. Je reifer die Haut wird, umso langsamer erneuern sich die Hautzellen. Gleichzeitig produzieren die Talgdrüsen weniger Fett. Die Haut kann weniger Feuchtigkeit binden, wird trocken und rissig. Deshalb sollte die Haut bereits beim Reinigen schonend behandelt werden. Also lieber Duschen statt Baden, manchmal reicht vielleicht sogar gründliches Waschen. Reinigungsmittel sollten nur an den Körperstellen verwendet werden, die wirklich verschmutzt sind. Am besten eignen sich dafür ph-hautneutrale, unparfümierte Produkte. Das A und O bei der Hautpflege ist allerdings das regelmäßige Cremen. Da reife Haut, vereinfacht ausgedrückt, viel Fett und Feuchtigkeit braucht, um die hauteigenen Barrierefunktion zu unterstütze, sind Produkte mit hochwertigen Ölen empfehlenswert. Der Grund: Sie ziehen tief in die Haut ein und stabilisieren die Hautschutzfunktion.

Wie oft sich Senioren eincremen sollen, hängt entscheidend vom individuellen Hauttyp ab. Grundsätzlich hilft dem Gesicht täglich morgens und abends eine spezielle Pflege. Der Rest des Körpers sollte mindestens einmal pro Woche sorgfältig eingecremt werden, bei Spannungsgefühlen oder schuppender Haut aber auch nach jedem Waschen oder Duschen. 

Extra-Tipp
Babyhaut hat ähnliche Bedürfnisse wie ältere Haut. Sie ist dünn, empfindlich und neigt zu Trockenheit. Deshalb eignen sich Pflegeprodukte für die Kleinsten auch für die Älteren.

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