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Eine neue Studie aus London zeigt, dass Frauen, die regelmäßig zu Haarfärbemitteln greifen, einem höheren Brustkrebsrisiko ausgesetzt sind.
Gesundheit

Haare färben kann Brustkrebsrisiko erhöhen

Regelmäßiges Haare färben gehört für viele Frauen (und immer mehr Männer) zur Beauty-Routine dazu, doch nun zeigt eine neue Studie aus London, dass Frauen, die regelmäßig zu Haarfärbemitteln greifen, einem höheren Brustkrebsrisiko ausgesetzt sind. Professor Kefah Mokbel vom Princess Grace Hospital in London konnte nach der Untersuchung der Krankengeschichten seiner Patientinnen einen statistischen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Haarfärbemitteln und Brustkrebsrisiko nachweisen. Dabei sind es vor allem die sogenannten aromatischen Amine, die während der Einwirkzeit über die Kopfhaut in den Blutkreislauf oder in die Atemwege gelangen und dort erbgutverändernd und krebserregend sein sollen, so der Professor in einem Interview mit der „New York Times“. Er rät deshalb, dass man sich die Haare lediglich zwei- bis maximal sechsmal im Jahr färben und sich ab dem Alter von 40 Jahren regelmäßig einer Untersuchung unterziehen sollte. Frauen, die ihre Haare komplett färben, sollten zudem auf biologische Präparate wie Henna, Hagebutte, Rote Beete oder Rhabarber zurückgreifen. Diese seien laut Mokbel unbedenklich – halten allerdings auch nur deutlich kürzer im Haar. Der Gesundheit sind sie aber sicherlich zuträglicher.

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  • DenisProduction.com/stock.adobe.com
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