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Ernährung

Frühlingskräuter

Gerade jetzt im Frühjahr sprießen im Wald und auf Wiesen allerhand Kräuter, die darauf warten, für die Küche und die Hausapotheke entdeckt zu werden. Zu den Klassikern zählen Gänseblümchen, Löwenzahn und Brennnessel. Sie schmecken nicht nur gut als Salat, sie liefern auch eine Menge an Aroma- und Vitalstoffen und schlagen gezüchteten Salat meistens um ein Vielfaches, was den Vitamin- und Mineralstoffgehalt angeht. Löwenzahn und Gänseblümchen enthalten beispielsweise deutlich mehr Kalium und Magnesium als Feldsalat und Mangold. Als Tee aufgesetzt stärkt das Gänseblümchen durch den hohen Vitamingehalt das Immunsystem. Auch Brennnesseln schmecken prima als Salat, sie sind sehr eisenhaltig und können helfen, einen entsprechenden Mangel auszugleichen. Als Tee haben sie eine wassertreibende Wirkung und unterstützen das Ausschwemmen von Bakterien. Auch ein typisches Frühjahrskraut ist Bärlauch. Er ist ebenso heilsam wie Knoblauch und riecht auch so. Bärlauch wirkt unter anderem blutreinigend und entzündungshemmend. Er kann wunderbar getrocknet und dann in Pulverform gelagert oder zu Bärlauchpesto verarbeitet werden. Im Glas mit Öl bedeckt hält es sich einige Wochen im Kühlschrank. Es schmeckt aber auch eingebacken im Brot oder als Suppe. Wichtig ist allerdings, dass Bärlauch nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt wird, denn diese Pflanzen sind giftig. Beide Pflanzen wachsen zur selben Zeit wie Bärlauch und sehen ihm ähnlich, riechen aber nicht nach Knoblauch.

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  • Fotolia_58983713_S/Johanna-Mühlbauer
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