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Gesundheit

Frühjahrsmüdigkeit
Das große Gähnen

Fröhliches Vogelgezwitscher, zarte Blütenknospen, niedliche Tierjunge – während die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, macht sich bei vielen Menschen eine große Müdigkeit breit. Schätzungen zufolge leidet ein Großteil der Deutschen unter dem Wechsel von Winter auf Frühjahr. Der Hauptgrund ist sicherlich die Umstellung unseres Körpers auf die neue Wetterlage. Während des Winters ist die menschliche Kerntemperatur etwas niedriger als im Sommer. Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, ist das zunächst eine Belastung für den Körper, weil sich die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Außerdem spielen häufig die Hormone verrückt. Während einerseits die Sonnenstrahlen die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin anregen, ist andererseits noch jede Menge des „Schlafhormons“ Melatonin im Körper vorhanden. Beides muss erst wieder in Balance kommen. In der Regel hat sich der Körper nach etwa zwei Wochen an die veränderten Klimaverhältnisse angepasst. Bei unbeständigem Frühlingswetter, bei dem es zu mehreren Warm-Kalt-Phasen kommt, kann die Frühjahrsmüdigkeit allerdings auch mehrfach auftreten.

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