Startseite Tipps & Termine Richtig essen bei Nachtschicht
Illustration eines offensichtlich müden jungen Mannes am PC.
Ernährung

Essen für Nachtarbeiter

Ob Feuerwehrmann oder Notarzt: Millionen Menschen arbeiten regelmäßig nachts. Doch wer zwischen 22 und sechs Uhr morgens arbeitet, ist nicht nur hohen psychischen, sondern auch starken körperlichen Belastungen ausgesetzt: Der Körper muss, entgegen dem biologischen Rhythmus, zu Zeiten leistungsfähig sein, in denen er sich normalerweise erholt. Regelmäßige Mahlzeiten, die auf die veränderten Anforderungen des Körpers abgestimmt sind, können dabei helfen, mit diesen Anforderungen besser umzugehen. Am besten sollten Schichtarbeiter insgesamt sechs Mahlzeiten zu sich nehmen. Die Hauptmahlzeiten sind das Mittag- und Abendessen und erfolgen idealerweise zu Hause, möglichst immer zur gleichen Zeit. Dazwischen empfiehlt sich ein kleiner Nachmittagssnack. Während der Nachtschicht selbst sind zwei kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten sinnvoll. Da nachts die sinkende Körpertemperatur zu Müdigkeit führt, kann während der ersten Arbeitspause gegen Mitternacht eine warme Mahlzeit den Körper etwas aufwärmen und dadurch den Schlafmodus ein wenig vertreiben. Zwischen drei und vier Uhr kann ein kohlenhydrat- und eiweißreicher Snack, wie beispielsweise Obst, Kompott, ein Müsli oder ein Brot mit einem fettarmen Belag, das Absinken des Blutzuckerspiegels verhindern und Leistungsfähigkeit sowie Konzentration fördern. Nach der Schicht darf es noch ein kleines Frühstück zu Hause sein. Das kann auch helfen, ein wenig abzuschalten und danach besser in den Schlaf zu finden.

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  • Fotolia_102690309_M/Adiano
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