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Wer sein Essen vor dem Verspeisen fotografiert soll einer Studie zufolge eine bessere Geschmackswahrnehmung und einen größeren Genuss haben.
Ernährung

Essens-Fotos steigern Genuss

Wer sein Essen vor dem Verspeisen fotografiert soll einer Studie zufolge eine bessere Geschmackswahrnehmung und einen größeren Genuss haben. Das beeinflusst die Beurteilung. Zu diesem Ergebnis sind zwei US-Forscher, die ihre Studie unter dem Titel „Wie Verbraucherfotos wichtige Konsumentscheidungen im Food-Bereich beeinflussen“ im  Journal of Consumer Marketing veröffentlicht haben.
Demzufolge fotografieren Menschen aus unzähligen Gründen ihr Essen. Etwa, weil sie ihre Mahlzeit wie ein Kunstwerk drapiert haben, weil damit ein neues Rezept illustriert werden soll, oder weil man ein beeindruckendes Restaurant-Erlebnis festhalten möchte.
Der positive Effekt hängt von der Art der Mahlzeit ab. Die Studie hat ergeben, dass etwa ungesundes Essen nach dem Ablichten mehr geschätzt wird. Der Konsument hat anschließend ein intensiveres Geschmackserlebnis.
Auch die Pause, die durch das Fotografieren entsteht, soll die Geschmackswahrnehmung verstärkten. Dabei kommt es zudem zu einer Interaktion zwischen dem Konsumenten und seinem Essen. Das bedeutet: Sogar fettiges Fast-Food-Essen wird mit dem Knipsen zum Genuss.

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  • Fotolia_137652133_S/galaganov
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