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Nackte Füße laufen über einen Pfad aus Rundhölzern.
Gesundheit

Earthing
Zurück zu Mutter Natur

Stress abbauen, besser schlafen und mehr Energie schöpfen, mit Earthing soll das klappen. Das bedeutet, sich wieder mit der Erde zu verbinden. Die Idee dahinter: Der moderne Mensch lebt längst getrennt von seinem eigenen Planeten – und wird immer häufiger krank. Wenn wir jedoch die Verbindung zu Mutter Erde wieder aufnehmen, kann uns ihre heilende Energie dabei helfen, wieder gesund und heil zu werden. Zugegeben, das klingt ein wenig nach esoterischem Klamauk. Aber eine Methode des Earthing, nämlich das Barfußlaufen, ist tatsächlich gesund. Immerhin befinden sich im Fuß um die 70.000 Nerven-Enden, die beim Barfußlaufen stimuliert werden, ähnlich wie bei einer Fußreflexzonen-Massage. Und da beim Barfußlaufen die Zehen versuchen, sich am Boden festzukrallen. Dadurch werden mehr Muskeln aktiviert, vor allem die untere Schienbeinmuskulatur, die Wadenmuskulatur sowie ein Teil der Oberschenkel- und der Gesäßmuskulatur. Außerdem wird durch Barfußlaufen die gesamte Körperhaltung verbessert, sodass Haltungsschäden, Rückenschmerzen oder auch Fußprobleme wie der Senkfuß bekämpft werden können.
Wer nun Angst vor kalten Füßen durch barfußlaufen hat, kann sich beruhigen: Tatsächlich sind Schuhe und Socken eher ein Auslöser für kalte Füße, denn sie schränken die Blutzirkulation im Fuß ein. Barfußlaufen regt die Blutzirkulation an, bei kaltem Untergrund wird mehr Blut in die Füße geleitet und sie werden dauerhaft wärmer. Und schließlich gibt es kaum gesundheitliche Einschränkungen fürs Barfußlaufen. Aufpassen müssen aber Diabetiker und Menschen mit zu hohem Blutdruck. Bei Diabetikern ist oft das Schmerzempfinden anders – so merken sie eventuell nicht, wenn sie sich verletzen. Und da das Barfußlaufen den Kreislauf anregt, müssen alle, die zu hohen Blutdruck haben, vorsichtig sein.

 

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  • Fotolia_122171486_S/monropic
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