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Fahrradlenker mit Steuerungselement eines E-Bikes
Bewegung

E-Bike: Training mit Unterstützung

Seinem Image als Rentner-Rad ist das E-Bike längst davongerollt. Vor allem in den Innenstädten nutzen viele Jüngere Elektroräder als Auto-Ersatz. Nur als Trainingsgerät wird es nach wie vor von vielen belächelt. Zu Unrecht, denn E-Biken ist genauso ein Allround-Training wie normales Radfahren. Es bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung, verbessert den Muskel-Stoffwechsel, stärkt Po- und Beinmuskulatur und eignet sich außerdem auch für Menschen, die aus orthopädischen Gründen auf andere Sportarten verzichten müssen. Auch in puncto Konditionssteigerung können E-Bikes kräftig punkten, da sie nicht von selbst fahren, sondern den Fahrer lediglich beim Treten unterstützen. Der E-Antrieb erfordert durchaus eine regelmäßige Trittfrequenz, allerdings, und das ist das große Plus, bei weniger Kraftaufwand.
Wer das E-Bike gezielt als Trainingsgerät nutzen möchte, sollte darauf achten, dass er beim Radeln leicht außer Atem kommt, ohne dabei zu schnaufen. Experten nennen das „Training im aeroben Bereich”. Das bedeutet, dass der Körper mit genügend Sauerstoff arbeitet und so optimal Fette und Kohlenhydrate verstoffwechseln kann. Durch dieses optimale Verhältnis von Sauerstoffbedarf und -zufuhr werden unter anderem Stresshormone abgebaut, sinkt der Ruhepuls, steigen Herz- und Lungenvolumen und die Durchblutung wird angeregt. Noch mehr Infos rund um den elektrischen Drahtesel gibt es in unserem E-Bike-Special.

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  • Fotolia_44067690_S/Peter Maszlen
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