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Erste Hilfe bei Böller-Verletzungen – jedes Jahr erleiden tausende Menschen in Deutschland Verbrennungen, Knalltraumata oder Augenverletzungen an Silvester.
Gesundheit

Das hilft bei Silvester-Unfällen

Erste Hilfe bei Böller-Verletzungen – jedes Jahr erleiden tausende Menschen in Deutschland Verbrennungen, Knalltraumata oder Augenverletzungen an Silvester. Umso wichtiger ist es, dass umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden, um Schlimmeres oder gar bleibende Schäden zu verhindern. Dabei gilt: Verbrennungen sollte man nicht mit Eis oder äußerst kaltem Wasser kühlen, weil beides nachfolgend die Durchblutung anregt und so den Schmerz wieder steigert. Besser ist es, einige Minuten kühles Leitungswasser einzusetzen, bis der Schmerz abklingt. Offene Brandblasen sollten zunächst mit einem sterilen Wundverband abgedeckt und dann schnellstmöglich ärztlich versorgt werden. Schmauchspuren, die in die Haut eindringen, sollten die Betroffenen sofort von einem Mediziner entfernen lassen, andernfalls besteht die Gefahr, dass die körpereigenen Abwehrzellen die Rußpartikel aufnehmen und in tieferen Hautschichten ablagern. Die Folge ist eine „Schmutztätowierung“, die nur schwer beseitigt werden kann. 

Knalltrauma möglichst früh behandeln lassen
Wenn Böller weniger als zwei Meter neben einem Menschen explodieren, entwickeln sie Schallimpulse von bis zu 160 Dezibel. Ein Knalltrauma kann bereits bei 140 Dezibel entstehen. Die Betroffenen hören dann schlecht, ihre Ohren fühlen sich verstopft an, sie haben Schwindelgefühle oder ein Pfeifen im Ohr. Je früher man ein Knalltrauma ärztlich behandeln lässt, umso besser sind die Heilungschancen. Schnelle ärztliche Hilfe ist auch dringend angeraten, wenn man etwas ins Auge bekommt. Insbesondere Hornhautverletzungen durch Fremdkörper oder Rußeinsprengungen müssen augenärztlich versorgt werden!

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  • vschlichting/stock.adobe.com
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