Verschiedene Gemüsesorten in einem Dampfgarer.
Ernährung

Dampfgaren
Die Rettung der Vitamine

In Asien ist Dampfgaren ein alter Hut. Seit mehr als 3000 Jahre dampft man dort Gemüse in einem Bambuskörbchen. Inzwischen hat sich diese Methode weltweit ausgebreitet und erlebt auch in Deutschland mal wieder einen Hype. Das Prinzip ist ganz einfach: Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht, wobei Wasserdampf wie in einer Sauna entsteht. In einem Gefäß darüber liegt Gemüse, das durch den Dampf schnell und schonend gegart wird. Und weil das Lebensmittel, anders als beim Kochen, nicht direkt im Wasser liegt, bleiben bei dieser Methode die wasserlöslichen B-Vitamine an Bord und werden nicht wie sonst achtlos ausgeschwemmt. Und auch das Vitamin C, von dem normalerweise nur 50 Prozent Hitze und Sauerstoff im Wasserbad überstehen, überlebt die sanfte Methode blendend. Experten gehen sogar soweit zu behaupten, dass beim Dampfgaren schätzungsweise zwischen 90 und 100 Prozent der Mineralstoffe erhalten bleiben. Dadurch sieht gedämpftes Gemüse nicht nur knackiger aus, es schmeckt auch wesentlich aromatischer.

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