Kolleginnen und Kollegen in einem Büro; während einige extrem gestresst sind, langweilt sich eine andere
Gesundheit

Boreout

Wenn Langeweile krank macht
In der Arbeitswelt scheint es immer extremer zuzugehen. Während die einen vor lauter Stress nicht mehr wissen, was sie zuerst und zuletzt tun sollen, wissen andere nicht, was sie überhaupt tun sollen. Sie sind schlichtweg unterfordert. Experten sprechen vom Boreout-Phänomen, dem Gegenpart vom Burnout. Die Symptome ähneln häufig denen eines klassischen Burnouts und reichen von Schlaflosigkeit über Magen- und Kopfschmerzen bis hin zu Muskelzucken und Rückenproblemen. Auslöser für das Boreout-Syndrom können nicht nur zu wenig, sondern auch eintönige Arbeit sein sowie Tätigkeiten, die uns permanent unterfordern. Um Borout vorzubeugen, sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen gefordert. Einerseits sollten Vorgesetzte auf eine gerechte Aufgabenverteilung achten. Anderseits sollten Boreout-gefährdete Arbeitnehmer ehrlich mit ihrer Situation umgehen und nach Lösungen suchen. Das kann ein Gespräch mit dem Vorgesetzten oder ein Arbeitsplatzwechsel sein. Wichtig ist, sich nicht nur als Opfer zu sehen. Wer aktiv wird, findet früher oder später einen Weg aus dem Dilemma.

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