Artischocke
Das „Heu” in der Mitte der Artischocke ist ungenießbar und sollte nach dem Garen entfernt werden.
Ernährung

Artischocken: verdauungsförderndes Edelgemüse

Ob gekocht, frittiert, gebraten oder eingelegt oder als aromatisch-herber Bestandteil von Salaten, Gemüse-Pfannen, Pasta-Gerichten oder Eintöpfen: Gourmets geraten bei der Artischocke ins Schwärmen. So vielseitig verwendbar ist sie. Allerdings landen bei Kennern nur die frischen Köpfe dieses vornehmlich in Spanien, Italien oder Frankreich angebauten Edelgemüses auf dem Küchentisch. Bei Artischockenböden oder -herzen aus der Dose hingegen, die oft als Pizzabelag herhalten müssen, rümpft der Feinschmecker die Nase. Auch als Heilpflanze genießt die knospig-stachelige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler zählt, einen ausgezeichneten Ruf, denn sie enthält den Bitterstoff Cyanin. Und der wiederum kurbelt den Stoffwechsel von Leber und Galle und somit die Verdauung an. Wer also jetzt zum Frühjahr hin die Pfunde purzeln lassen möchte, den kann die Artischocke dabei womöglich prima unterstützen.

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