Gesundheit

BMI – das richtige Maß für die Körpermasse?

Zu hoch, zu niedrig oder genau richtig? Einen Orientierungswert für das richtige Maß in Sachen Gewicht liefert der Body-Mass-Index – kurz BMI. Er bildet das Verhältnis von Gewicht (in Kilogramm) und Körpergröße (in Metern zum Quadrat) ab. Je höher der BMI, so sagt man, desto größer ist das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Die WHO teilt die BMI-Werte in die Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und starkes Übergewicht (Adipositas) ein (siehe Bild).

Doch der Wert dient nur zur groben Orientierung. Bei Menschen, die extrem viel körperlich arbeiten oder trainieren, kann das Ergebnis fälschlicherweise auf Übergewicht hindeuten. Denn der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- oder Fettmasse. Er berücksichtigt zudem nicht, wo das Fett sitzt. Studien haben ergeben, dass für die Einschätzung des Diabetesrisikos zum Beispiel der Taillenumfang deutlich aussagekräftiger ist. Übrigens: Gültig sind die BMI-Richtwerte für Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr. Für Kinder und Jugendliche gelten Normwertkurven, denn je nach Alter und Geschlecht ändert sich der normale Körperfettanteil.

Auch die BARMER bietet einen BMI-Rechner und zwar hier.

Bildnachweis

  • Serj Siz`kov-Fotolia_66238622_M-klein
  • Serj Siz`kov-Fotolia_66238622_M

Zusatzinhalte: