Fuß einer Joggerin mit Laufschuh.
Bewegung

Ultramarathon
Der Renner

Ultra- beziehungsweise Abenteuerläufe sind ein neuer Trend. Vielen Marathonläufer reicht die klassische Distanz von 42,195 Kilometern nicht mehr aus. Und auch nicht der Lauf in der Heimat- oder Nachbarstadt. Stattdessen bereisen sie die ganze Welt, um auf auf diesem Weg dem Alltag zu entgehen und die eigenen Grenzen kennenzulernen. Voraussetzung sind natürlich zahlreiche Trainingskilometer, Gesundheit, Ausdauer und Muskelkraft sowie eine mentale Wettkampfvorbereitung. Für die Teilnahme an besonders extremen Ultraläufen müssen im Voraus sogar bestimmte Zeiten und Wettkampfleistungen nachgewiesen werden. Eine Erfindung der Neuzeit sind Ultraläufe übrigens nicht. Schon im antiken Griechenland fand ein historisch bedeutsamer Ultramarathon statt, der 246 Kilometer lange Spartathlon – ein Lauf von Athen bis nach Sparta. Der Legende nach lief der Botenläufer Pheidippides im Jahr 490 vor Christus dieselbe Strecke, um Hilfe für die Athener in der Schlacht bei Marathon zu erbitten. Bereits am folgenden Tag nach seinem Aufbruch soll Pheidippides sein Ziel erreicht haben. Nun, mehr als 2.500 Jahre später, starten jährlich mehrere Hundert Läufer am Fuß der Akropolis in Athen, um in einem Zeitraum von 36 Stunden die Statue des Sparta Königs Leonidas zu erreichen.

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  • Fotolia_89565347_S/Photpsebia
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