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Gesundheit

Fördert Schneiden das Haarwachstum?

Richtig oder falsch? wahr oder unwahr? Was ist dran an dieser schon so oft gehörten Behauptung, dass häufiges Schneiden Haare schneller wachsen lässt? Schließlich ist langes, glänzendes und volles Haar seit jeher ein Schönheitsideal und galt einmal als Ausdruck von Macht oder Freiheit. Nach wie vor symbolisiert eine prächtige Mähne Gesundheit und Wohlbefinden. BARMER GEK Expertin Dr. Utta Petzold verrät, was dran ist an dieser im Volksmund so populären These. „Schön wäre es, aber leider stimmt die Aussage nicht,“ so die Dermatologin. „Ob Haare gut wachsen, ist genetisch veranlagt. Jedes einzelne Haar am Körper durchlebt seinen eigenen Wachstumsverlauf. Zu Beginn sprießt es schnell, aber nach einer Zeit kommt das Wachstum zum Stillstand. Nach ungefähr zwei Wochen fällt das Haar dann aus und die Haarwurzel tritt für wenige Monate in eine Ruhephase ein. Am Ende dieser Ruhephase wächst ein neues Haar nach. Dabei interessiert sich die Haarwurzel nicht für die Häufigkeit des Schneidens. Wer kaputte Spitzen hat, bei dem sieht lediglich die Frisur nach einem Schnitt eventuell wieder besser aus.“

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  • Fotolia Nr. 63309685_S / Mediteraneo
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