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Am heutigen Valentinstag wird wieder besonders fleißig gebusselt und geknutscht, schließlich sind Küsse sind ein Zeichen von Zuneigung und Vertrauen.
Gesundheit

Prickelnde Küsse

Am heutigen Valentinstag wird wieder besonders fleißig gebusselt und geknutscht, schließlich sind Küsse sind ein Zeichen von Zuneigung und Vertrauen. Außerdem werden dabei über 150 Muskeln beansprucht. Doch damit nicht genug: 

Beim Küssen schütten wir verschiedene Hormone aus. Serotonin und Endorphin sorgen für heitere Stimmung und Glücksgefühle. Außerdem hemmen Adrenalin und Dopamin unser Schmerzempfinden. Gleichzeitig wird das Hormon Kortisol eingedämmt, welches auch für Stressreaktionen verantwortlich ist. Doch ein kleines Aber gibt es auch: Küssen regt außerdem den Speichelfluss an. Und hier trübt sich die Stimmung ein wenig. Durch den Austausch von Körperflüssigkeiten können auch Krankheiten übertragen werden. Deshalb sollten erkältete Menschen niemanden küssen und auch auf einen einfachen Gute-Nacht-Kuss verzichten.

Bei besonders sensiblen Lebensmittelallergikern kann ein Kuss ungeahnte Folgen haben. Hat der Kusspartner von der allergieauslösenden Substanz gegessen, kann er oder sie das Allergen durch den Speichel auf den Partner übertragen, so dass vom Prickeln auf der Haut über Schwellungen, Hautausschläge bis hin zur Atemnot können verschiedene Symptome nach dem Kuss auftreten können. Wenn der Partner das Allergen also kürzlich zu sich genommen hat, sollte man eine Kuss-Auszeit nehmen. Allergene können bis zu 24 Stunden im Speichel verbleiben. Zähneputzen oder Mundspülungen bieten nicht immer Schutz. Aber keine Sorge: Zeit zum Küssen bleibt noch genug. Forscher haben ausgerechnet, dass wir in rund 70 Lebensjahren durchschnittlich 76 Tage mit Küssen verbringen. Dabei darf es dann auch ohne Allergie ein wenig prickeln …

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  • DURIS-Guillaume/stock.adobe.com
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