Gesundheit

Tipps gegen Kopfschmerzen im Urlaub

Jetzt beginnt die Urlaubszeit und viele Menschen freuen sich auf Sonne und Erholung. Für Menschen, die zu Kopfschmerzen und Migräne neigen, ist dies nicht immer ungetrübt. Die Stiftung Kopfschmerz in Marburg gibt Planungs- und Verhaltenstipps gegen vermehrte Schmerzattacken.

1. Reiseziel

Ein reizarmes Klima mit ausgeglichenen Temperaturen, milden Bedingungen und geringer Ozonbelastung beugt Kopfschmerzen vor. Außerdem sollten Reiseziele mit höchstens vier Stunden Flugzeit bevorzugt werden. Bis dahin kann der Körper Reisebelastungen noch gut ausgleichen.

2. Abflugplanung

Beginnen Sie rechtzeitig mit der Planung. Das gilt nicht nur für das Kofferpacken, sondern auch für Erledigungen am Arbeitsplatz. Erhöhter Stress führt zu innerer Anspannung und in der Folge zu Kopfschmerzen. Hetzen Sie nicht direkt vom Arbeitsplatz zum Flughafen oder auf die Autobahn.

3. Reiseapotheke checken

Führen Sie einfache Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen oder spezielle Migränemedikamente im Handgepäck mit. Klären Sie die Verfügbarkeit am Urlaubsziel oder den im Ausland abweichenden Handelsnamen. Ergänzen Sie im Zweifel den benötigten Vorrat für die Urlaubsdauer schon zu Hause. Informieren Sie sich, ob die Arzneimittel hohe Temperaturen vertragen.

4. Flugkopfschmerzen vorbeugen

Auf Flügen treten häufiger Kopfschmerzen auf. Sie sind nicht gefährlich, aber unangenehm. Ursache sind der niedrige Luftdruck und die geringe Luftfeuchtigkeit an Bord. Ausreichend Trinken, kleine Bewegungsübungen am Platz und Entspannungsübungen beugen vor.

5. Am Urlaubsort

Bei der Ankunft sollten Sie dem Körper die Möglichkeit geben, sich langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen. Behalten Sie den gewohnten Schlaf- und Essensrhythmus möglichst bei. Fremde Speisen in Maßen testen, damit die Inhaltsstoffe keine Migräne auslösen. Wichtig ist auch, sich vor starker Sonneneinstrahlung und grellem Licht zu schützen. Dies sind typische Triggerfaktoren für Migräne. Kopfbedeckung und Sonnenbrille bieten hier Schutz.

(Quelle: Stiftung Kopfschmerz)