Gesundheit

Reisethrombose
vorbeugen

Mit leichten Beinen in den Urlaub
Langsam aber sicher beginnt wieder die Urlaubssaison. Häufig sind An- und Abreise mit langem Sitzen verbunden. Und je länger die Reise dauert, umso höher ist die Gefahr einer Reisethrombose – und zwar bereits nach vier Stunden. Verantwortlich für das steigende Thromboserisiko ist die Sitzhaltung. Wenn die Kniekehlen ständig gebeugt sind, kann das Blut nicht mehr richtig aus den Unterschenkeln abfließen. Es bilden sich Gerinnsel an den Gefäßwänden, die im Extremfall als Lungenembolie sogar vollständig die Lungenstrombahn verstopfen können. Besonders gefährdet sind Schwangere, Raucher, Übergewichtige, Ältere und Menschen, die an einer Gerinnungsstörung leiden oder schon einmal eine Thrombose hatten. Die einfachste und beste Vorbeugung gegen eine mögliche Thrombose ist Bewegung, um die Blutzirkulation in Gang zu halten. Neben Zehen bewegen und Fußgelenk kreisen sollten regelmäßige Pausen, in denen man sich bewegt, Pflicht sein. Und wer mit Bus, Bahn oder Flugzeug reist, sollte immer mal wieder aufstehen und im Gang auf- und ablaufen. Um das persönliche Thromboserisiko weiter zu senken, sollten Reisende auch darauf achten, ausreichend alkoholfreie Getränke wie zum Beispiel Mineralwasser und Fruchtsäfte zu sich zu nehmen. Außerdem hilft es, die Beine nicht übereinanderzuschlagen und weite, nicht einengende Kleidung zu tragen. In manchen Fällen ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder sogar eine Vorsorge mit Medikamenten angebracht. Darüber sollten Reisende rechtzeitig vor Antritt der Fahrt mit ihrem Arzt besprechen.