Laut einer Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef - Bonn leidet jeder 5. Deutsche an der Freizeit-Krankheit, das heißt: Urlaub macht sie krank.
Gesundheit

Freizeit-Krankheit weit verbreitet

Laut einer Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef – Bonn (IUBH) leidet inzwischen jeder 5. Deutsche an der Freizeit-Krankheit. Vereinfacht ausgedrückt macht Urlaub sie krank. Der Grund: Wer sich ständig zuviel Arbeit aufbürdet, sich für alles verantwortlich fühlt, Angst vor Fehlern hat und nicht Nein sagen kann, lebt im Dauerstress. Körper und Immunsystem arbeiten permanent auf Hochtouren. Dadurch werden Stresshormone ausgeschüttet, die selbst die letzten Energiereserven mobilisieren. Es kommt zu einer allgemeinen Anspannung und Nervosität, die zusätzlich den Blutdruck erhöhen. Lässt die Anspannung nach, fährt auch das Immunsystem herunter und der Betroffene wird krank. Besonders gefährdet sind Workaholics und Perfektionisten, denen schlimmstenfalls sogar ein Burnout-Syndrom droht. Um sich erholen zu können, müssen die Betroffenen das Entspannen erst wieder lernen. Hilfreich können dabei Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga sein.

Auch Sport baut Stress ab und bietet einen Ausgleich zum Berufsleben. Denn Bewegung baut Energie ab, die der Arbeitsstress im Körper aufbaut. Idealerweise sollte man einmal täglich außer Atem kommen, egal wodurch. Zusätzlich empfiehlt sich mindestens zweimal wöchentlich 30 Minuten Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren. So lädt der Körpers seine Reserve regelmäßig auf und macht nicht im Urlaub eine Zwangspause.