Kleiderrecycling
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Fast Fashion – Die Schattenseiten der Mode

Noch bevor Kleidungsstücke im Handel landen, werden die größten „Modesünden“ begangen. Allein für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2700 Liter Wasser verbraucht. Durch chemische Färbeprozesse mit Giftstoffen belastet, gelangt es oftmals in die Flüsse und verseucht das Grundwasser in Ländern wie Bangladesch. Dort verdienen zumeist Frauen ihren Lebensunterhalt als Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Ihre Arbeitsbedingungen und ihr Lohn gelten bei immer mehr Konsument*innen als unfair. Denn wie kann es sein, dass ein T-Shirt weniger kostet als ein Cappuccino?
Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, konzipiert vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, wirft einen kritischen Blick auf die Folgen des Kleiderkonsums und regt die Besucher*innen an, sich engagiert mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen.
Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein umfassendes Veranstaltungsprogramm mit regelmäßigen Repair-Cafés und kreativen Workshops – noch bis zum 2. August 2020. Mehr Infos dazu gibt es hier.