In Open Codes zeigen rund 120 Kunstwerke und wissenschaftliche Arbeiten die Digitalisierung als neue Kulturtechnik in einem außergewöhnlichen Ausstellungsformat.
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Ausstellung: Open Codes

In Open Codes zeigen bis zum 6. Januar 2019 rund 120 Kunstwerke und wissenschaftliche Arbeiten die Digitalisierung als neue Kulturtechnik in einem außergewöhnlichen Ausstellungsformat. Codes werden in der Ausstellung „Open Codes“ als Schlüssel zum Verständnis unserer Welt begriffen: Vom genetischen Code bis zur Notation von Musik, von der Gebärdensprache bis zum Morsecode, von ethischen Richtlinien bis zu sozialen Codes – gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Handlungsfelder werden durch Codes kontrolliert und erzeugt.
Für die Ausstellung hat das ZKM eine Architektur mit Co-Working-Bereichen konzipiert, die alle Besuchergruppen zum Lernen und Arbeiten in einer gelösten Atmosphäre anregen soll – zum „Aufladen“ stehen Getränke und Snacks kostenfrei zur Verfügung. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Workshops, Partys, Camps, Scienceslams und Meet-ups von interessierten BesucherInnen, engagierten Gruppen aus Karlsruhe und ZKM-MitarbeiterInnen finden im Ausstellungsraum statt, um gemeinsam die komplexen Dynamiken von Codes besser zu verstehen. Dabei gibt das ZKM den BesucherInnen ein Set an Werkzeugen an die Hand, die die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema der Ausstellung, „Code“, erleichtern.
Die präsentierten Werke sind acht Themenbereichen zugeordnet: „Artificial Intelligence & Maschinelles Lernen“, „Arbeit und Produktion“, „Algorithmische Ökonomie“, „Algorithmic Governance“, „Genetischer Code“, „Virtual Reality“, „Neuroscience“ und „Human-Robot Interaction“.
Vetretene KünstlerInnen sind u.a. James Bridle, Can Büyükberber, Emma Charles, Tyler Coburn, Frederik De Wilde, Constant Dullaart, Cerith Wyn Evans, ICD/ITKE, Eduardo Kac, Helen Knowles, Jan Robert Leegte, Lawrence Lek, Armin Linke, Shawn Maximo, Matthew Plummer-Fernandez, UBERMORGEN.COM, ::vtol::, Clemens von Wedemeyer.
Kooperationspartner der Ausstellung sind Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), das FZI Forschungszentrum Informatik, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie die Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.
Noch mehr Informationen rund um die Ausstellung gibt es hier.