Sie kommen so unschuldig daher, die ersten warmen Sonnenstrahlen. Im Frühling kitzeln sie leise unser Gesicht – doch im Sommer zeigen sie ihre ganze Kraft! Und wir? Genießen jede Sekunde! Ob Mittagessen, Meeting oder Lesestunde – alles kann jetzt draußen stattfinden. Und das darf es auch – solange wir uns schützen. Denn so sehr unser Körper die Sonne auch braucht, genauso kann sie uns auch schaden.

Unsichtbar, aber gefährlich: Die ultravioletten Sonnenstrahlen

Was passiert, wenn wir uns zu lange in der Sonne aufhalten? Wir bekommen einen Sonnenbrand – das weiß jeder! Aber warum eigentlich?

Schuld an der roten Haut ist die ultraviolette Strahlung der Sonne. Die können wir mit unseren Augen zwar gar nicht sehen, sie steckt aber dennoch voller Power. Vor dieser Power müssen wir uns in Acht nehmen: Denn die unsichtbare Strahlung der Sonne kann uns heftig schaden. Schützen wir uns nicht ausreichend davor, kann sie die Erbsubstanz unserer Hautzellen so verändern, dass Hautkrebs entstehen kann – und zwar auch noch nach Jahrzehnten. Denn leider merkt sich unsere Haut jeden Sonnenbrand. Zusätzlich beschleunigt die ultraviolette Strahlung die Hautalterung und schädigt unsere Augen.

UVA, UVB, UVC? Die Abkürzungen endlich verstehen!

 Wer sich mit dem Thema Sonnenschutz beschäftigt, liest auch immer wieder von UVA, UVB und UVC. Was wirklich dahinter steckt, weiß aber so gut wie niemand. Ein Überblick:

UVA: Unterschätzte Gefahr

UVA-Strahlen sind nicht so energiereich wie UVB-Strahlen, dringen dafür aber tiefer bis in die sogenannte Lederhaut ein – das ist die Schicht der Haut, die zwischen Oberhaut (Epidermis) und Unterhaut (Subcutis) liegt. UVA-Strahlen galten lange als nicht ganz so gefährlich, aber mittlerweile weiß man, dass sie in hohen Dosen genauso Sonnenbrände auslösen können wie die bekannteren UVB-Strahlen. Hautalterung und die Entstehung von sogenannten Sonnen-Allergien gehen auch aufs Konto der UVA-Strahlen. Solarien werden überwiegend mit UVA-Strahlen betrieben.

UV-B: Energiereich und krebsauslösend

UVB-Strahlen sind zwar sehr energiereich, dringen aber nur in die Oberhaut ein. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Sie gelten als Hauptauslöser für Sonnenbrände und Hautkrebs. Einen positiven Effekt haben sie allerdings auch: Sie ermöglichen die Vitamin-D-Produktion an. Dafür sind aber keine langen Aufenthalte in der Sonne nötig.

UV-C: Gefährlich, aber zum Glück weit weg

UVC-Strahlen sind extrem aggressiv und gesundheitsschädigend. Zum Glück kommt fast gar nichts davon auf der Erde an, denn die Strahlen werden von der Ozonschicht der Erde absorbiert bzw. reflektiert.

Ab jetzt nur noch Schatten? Das muss nicht sein!

UV-Strahlung ist also ganz und gar nicht harmlos! Panik vor der Sonne ist aber trotzdem nicht nötig.  Denn unser Körper ist clever: Sobald die Strahlung zu ersten Zellschäden führt, versucht unsere Haut sich davor zu schützen. Sie bildet den braunen Farbstoff Melanin, der dafür sorgt, dass UV-Strahlen absorbiert, also aufgesaugt werden. Der bronzene Teint im Sommer ist also das ernstzunehmende Zeichen unseres Körpers: Ich habe Stress mit der Sonne!

Wer nicht frühzeitig auf seinen Körper hört, riskiert den gefährlichen Sonnenbrand. Um den Körper gar nicht erst in Alarmbereitschaft zu versetzen, sollten wir ihn vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen – und zwar mit Kleidung und Sonnencreme! Klar, viele finden das Cremen ganz schön lästig. Doch auch unter Sonnencreme bräunt die Haut – ganz ohne Sonnenbrand. Außerdem verbinden viele Menschen mit dem Duft der Creme sofort die schönsten Urlaubserlebnisse am Strand. Und genau dazu ist die Sonnencreme da: Sie lässt uns den Sommer genießen – und das nicht nur im Urlaub!

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