Allgemein

„Ich habe ein BARMER-Gen”

Eigentlich blickt Klaus W. Dellith lieber in die Zukunft als in die Vergangenheit. Doch für seinen Großvater Emil Dürholz macht er gerne eine Ausnahme. Schließlich gehörte dieser 1904 zu den Mitbegründern der heutigen BARMER und hat seinem letzten lebenden Enkel die Verbundenheit zur BARMER somit quasi in die Wiege gelegt. Er selbst sagt über sich:

alle öffnen

… ist typisch für meine Generation. 1929 im thüringischen Schmalkalden geboren, habe ich zunächst eine Ausbildung zum Augenoptiker gemacht. Schließlich existierte ja der Familienbetrieb seit 1891. Später kam die Meisterprüfung und die Qualifizierung im Hörgeräte-Akustik Handwerk dazu. Aus politischen Gründen bin ich mit Frau und Kind 1961 aus der DDR in den Westen geflohen und habe hier schnell Fuss gefasst.

… heißt Arbeit. Seit ich 1965 in Düsseldorf-Eller das Fachgeschäft Wiese für Augenoptik und Hörgeräte-Akustik übernommen habe, freue ich mich jeden Tag darauf, in den Laden zu gehen. Als ich das Geschäft 2012 an den italienischen Hörgerätespezialisten Amplifon verkauft habe, war meine einzige Bedingung, dass ich weiterhin hier arbeiten kann. Die Arbeit hat mir auch über manchen Schicksalsschlag hinweggeholfen.

… ist eine Feier in Shanghai im Juni 2019 zu erleben. Zum einem wird meine älteste Enkeltochter, die dort mit ihrer Familie lebt, an der Deutschen Schule ihr Abitur machen, zum anderen werde ich 90. Das sind doch zwei gute Gründe für eine große Sause mit der Familie, deutschen und chinesischen Freunden. Denn seit über 20 Jahren reise ich zu den jährlichen Optikmessen nach China. Durch dieses Engagement, vor allem auch im sozialen Bereich als Rotarier, sind zahlreiche schöne Freundschaften entstanden.

Das verrät schon eine ganze Menge über den sympathischen Un-Ruheständler. Aber es macht auch neugierig: Wie sieht der Alltag von Klaus W. Dellith aus? Was sagen seine Kunden über ihn? Und warum arbeitet der fast 90-Jährige immer noch 40 Stunden pro Woche? Auch das Redaktionsteam von RTL WEST, um 18 Uhr bei RTL, wollte den fitten Senior besser kennenlernen und hat ihn im Mai 2017 in „seinem” Geschäft in Düsseldorf-Eller besucht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und zwar buchstäblich:

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Netiquette:
Wir freuen uns auf einen regen und fairen Austausch mit Ihnen und bitten Sie um die Beachtung folgender Punkte:
  • Eingehende Kommentare werden werktäglich bearbeitet und so veröffentlicht, wie sie eingereicht werden. Beiträge vom Wochenende werden montags publiziert.
  • Wir behalten uns vor, Kommentare abzulehnen, die anstößig, gesetzeswidrig, beleidigend, diskriminierend oder diffamierend sind.
  • Bitte verzichten Sie auf Beiträge und Links mit Werbung und anderen kommerziellen Inhalten.
  • Wir bitten um Verständnis, dass die Redaktion keine individuellen Leistungsanfragen beantwortet. Bitte nutzen Sie dafür den kostenlosen Telefonservice der BARMER unter der Rufnummer 0800 333 1010 oder den Service-Bereich bei barmer.de
Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzbestimmungen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten.