Pilgerpfade neu entdeckt
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Pilgerpfade neu entdeckt

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Das Wandern auf Pilgerpfaden hat in den vergangenen Jahren neuen Aufschwung erhalten. TV-Legende Hape Kerkeling, der 2006 in seiner Reportage „Ich bin dann mal weg!“ sehr unterhaltsam über seine Zeit auf dem Jakobsweg berichtete, trug hierzu sicher auch einen wesentlichen Teil bei. Ebenso die europaweiten Bemühungen, die alten Pilgerrouten von Nord nach Süd immer besser auszubauen, zusammenzuführen und zu dokumentieren.

Ähnlich wie manche Menschen heute Klostertage zur inneren Einkehr nutzen, ohne unbedingt gleich streng gläubig zu sein, wandern andere auf den Spuren der Pilger zu sich selbst. Das Bei-sich-sein im Unterwegssein trägt dazu bei, dass unruhige Geister zur Ruhe kommen. Und während die Augen durch wunderschöne Landschaften schweifen, können die Gedanken sich mit wesentlichen Dingen beschäftigen. Für den Einen sind dies vielleicht spirituelle oder philosophische Themen, für den Anderen ganz alltägliche Herausforderungen.

Zitat

Was das Herz bewegt,
setzt die Füße in Bewegung.

Aus Ruanda

Und es muss ja nicht gleich der bekannteste – der Jakobsweg sein. Er führt auf vielen Wegen entlang alter Handels- und Transportrouten quer durch Europa nach Spanien zum Grab des Heiligen Jakob in Santiago de Compostela. Alternativ bieten sich durchaus auch Pfade an, die nicht Santiago, Rom, Lourdes, Fatima oder Jerusalem als Fernziel haben. Mit der Via Nova stellen wir eine europäisch geprägte, überkonfessionelle Variante vor, die Wanderern über zwei Grenzen hinweg ermöglicht, auch vielerlei kulturelle Schätze am Wegesrand zu entdecken.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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Kommentar
    1. Hallo Frau P.,
      kann es sein, dass Sie nur den ersten Teil des Artikels gelesen haben? Speziell im dritten Teil bieten wir über zahlreiche Links weiterführende Informationen.
      Mit freundlichen Grüße
      Claudia Rembecki