Viele Fragen zur Organ- und Gewebespende beantwortet die dokumentarische Filmreihe Organspende - Engagement und Profession.
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Organspende im Klinikalltag

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Was genau passiert, wenn bei einem Patienten ein Verdacht auf Hirntod besteht? Welche Schritte müssen Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus einleiten, wenn dieser Patient oder diese Patientin als potenzieller Organspender in Frage kommt? Was darf nicht vergessen werden? Wo können sich Fachkräfte Hilfe und Begleitung bei dem Prozess holen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die neue siebenteilige dokumentarische Filmreihe „Organspende – Engagement und Profession“  der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Jeder der sieben Filme behandelt ausführlich ein abgeschlossenes Thema, zum Beispiel die Aufgaben des Entnahmekrankenhauses, das Gespräch mit Angehörigen oder die Arbeit der Vermittlungsstelle Eurotransplant.

Weitere Informationen rund um das Thema Organspende finden Sie auch in der gedruckten Ausgabe des BARMER Versicherten-Magazins 2/2017.

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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Kommentar
  1. Sehr geehrte Frau Rembecki,

    meiner Meinung nach ist das Transplantationsgesetz sehr patientenunfreundlich gestaltet.

    Um Organspender zu werden, muss man sich um eine Organspendeausweis bemühen, ihn ausfüllen und mit sich führen.

    Schon dafür sind sehr viele unserer Mitmenschen viel zu bequem. Auch setzen sie sich mit der Thematik selbst nicht wirklich auseinander (nach dem Motto: brauche ich nicht; mir wird schon nichts passieren!). Es gäbe hier noch mehrere Punkte aufzuzählen.

    Eine Umformulierung der betreffenden Gesetzgebung macht Sinn.

    Ich schlage vor, das zunächst per Gesetz jeder in Deutschland lebende Mensch potentieller Organspender (natürlich mit Organausschlussmöglichkeit) ist >>>> mit der Option, dieser Organspendepflicht widersprechen zu können und einen entsprechenden Nachweis bei sich zu führen!

    Denke mal, das diese Regelung (Umkehrung der jetzt gültigen Regelung) die Anzahl der möglichen Organspender heftigst erhöhen würde. Diese Regelung würde vielen kranken Menschen exorbitant helfen können und viele Menschenleben retten.

    Schlussendlich brächte eine solche Regelung möglicherweise erhebliche Kosteneinsparungen für die Krankenkassen, die ansonsten kostenaufwendige Behandlungen (zB. Dialyse) finanzieren müssten.

    1. Liebe/r B. Manthei,
      ich persönlich hadere ständig, ob ich Organspender sein will oder nicht. Einerseits würde ich nätürlich gerne anderen Menschen helfen. Andererseits habe ich Angst, man könnte mich nicht angemessen behandeln, weil da vielleicht ein Mitarbeiter des Krankenhauses ist, der per Datenabgleich eine Person findet, die meine Organe dringend braucht. Woher weiß ich, dass wirklich alles getan wird um mir zu helfen?
      Woher weiß ich bzw. meine Angehörigen, das da nichts gemauschelt wird?
      Angenommen es würde per Gesetz jeder Organspender sein außer er widerspricht … tja, dann heißt das für mich das ich jederzeit wie ein Auto ausgeschlachtet werden kann, trotz Widerspruch. Da wurde dann der Nachweis nicht oder zu spät gefunden und schon geht’s los. Das Gesetz wiegt das Krankenhaus auf der sicheren Seite. Kein Nachweis des Widerspruchs da, also legen wir los. Wie sollen Angehörige beweisen, dass das Krankenhaus wirklich Rücksicht auf den Widerspruch genommen hat?
      Ich habe drei Kinder. Soll ich denen ein Tattoo stechen lassen damit man den Widerspruch wirklich erkennt?
      Sie haben bestimmt Recht, wenn Sie denken das das alles doch sehr paranoid klingt. Aber ich habe bezüglich des Organspendegesetzes im Moment noch sehr viele Bedenken.
      Korruption, überlastetes Personal und mangelnde Kontrollen sind meiner Meinung nach noch immer ein großes Problem bei der Organspende.
      Gerne würde ich mich überzeugen lassen Organspender zu werden, aber meine Ängste überwiegen momentan.