Plätzchen backen, das Weihnachtsmenü planen, Geschenke und Baum besorgen – für viele ist die Wiehnachtszeit eher stressig als besinnlich.
Gesundheit

Expertentipps

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Eigentlich sollten Advent und Weihnachten die besinnlichsten Wochen des Jahres sein. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus. Je näher die Feiertage rücken, desto hektischer werden viele: Welche Geschenke müssen noch besorgt werden? Wie soll das Weihnachtsmenü aussehen? Sind alle Grußkarten verschickt? Damit die Vorbereitungen nicht die Vorfreude aufs Fest verderben, verraten vier BARMER-Experten ihre persönlichen Anti-Stress-Tipps:

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Porträtfoto Dr. Ursula Marschall, BARMER / Zitat zu Aufklärungs-Hotline über AIDS

Traditionen werden regelmäßig auf den Prüfstand gestellt!

Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER

„Damit Weihnachten nicht plötzlich und unerwartet vor der Tür steht, versuche ich möglichst weit im Voraus zu planen. Dabei helfen mir zum einem die klassischen To-do-Listen um nichts zu vergessen; zum anderen sprechen wir uns rechtzeitig im Familienkreis ab, wie wir die Feiertage gestalten möchten. Dabei werden auch immer wieder gute alte Familienbräuche auf den Prüfstand gestellt. Wollen wir sie wirklich noch pflegen oder doch lieber durch eine zeitgemäße Variante ersetzen? So haben wir beispielsweise die Weihnachtsgans, die traditionell auf dem Speiseplan stand, schon häufiger durch Steak und Salat ersetzt. Das erspart nicht nur einige Vorbereitungszeit, sondern liegt auch weniger schwer im Magen.“

Traditionen werden regelmäßig auf den Prüfstand gestellt!

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Der Wunsch nach einem gründlichen Reinemachen macht auch vor Menschen mit einer Allergie nicht halt. Beim Putzen sollten sie ein paar Dinge beachten.

Gut geplant ist halb gewonnen!

Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der BARMER

Gut geplant ist halb gewonnen!„Ich plane frühzeitig feste Termine für aufwendigere Besorgungen ein, backe nur so viele Kekse, wie auch gegessen werden, und auch lieber an zwei Tagen je ein Rezept als an einem Tag fünf Rezepte. Außerdem koche ich ganz selbstbewusst für Weihnachtsbesuch das, was ich gerne essen möchte und kein Gericht, von dem ich glaube, es dem Besuch schuldig zu sein. Aber mein Besuch hat meistens Glück…“

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In der Ruhe liegt die Kraft!

Heidi Günther, Apothekerin bei der BARMER

„Ich fahre zweigleisig: Einerseits haben meine Familie und ich uns bewusst gegen große Geschenke und den damit verbundenen Einkaufsmarathon entschieden. Stattdessen gibt es lieber kleine persönliche Dinge wie etwa selbstgemachte Pralinen. Andererseits plane ich für mich selbst auch ganz bewusst Auszeiten in meinen Tagesablauf ein. Eine halbe Stunde Pilates am Abend oder ein ausgedehnter Spaziergang am Wochenende tun mir gut. Überhaupt achte ich auf viel Ruhe und schalte deshalb auch immer mal wieder das Handy und den Fernseher aus.“

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Gegen Stress hilft am besten Bewegung an der frischen Luft!

Klaus Möhlendick. Diplom-Sportwissenschaftler

„Gerade in stressigen Zeiten achte ich darauf, mich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen. Das hellt nachgewiesenermaßen die Stimmung auf und baut Stress und Spannungen ab. Ich kann nur jedem empfehlen, es einmal auszuprobieren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt übrigens mindestens 30 Minuten mäßig intensive Bewegung an fünf Tagen in der Woche. Sollte sich doch mal der innere Schweinehund bemerkbar machen, suche ich mir Begleitung aus dem Familien- oder Freundeskreis. Glauben Sie mir, das hilft ungemein. Und wenn Sie sich dann auf die Natur einlassen und die einmalige Atmosphäre spüren, löst sich Adventsstress in Luft auf.“

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

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Kommentar
  1. Weihnachtsfreude kann schon im grauen November beginnen … es gibt so wunderschöne Mini-Adventskalender zum Verschicken. Die Post wäre im „stressigen“ Dezember bereits fertig und die Menschen, egal welchen Alters, freuen sich wirklich über so einen etwas ungewöhnlicheren Weihnachtsgruß! Dann einmal an einem Wochentag/-Abend durch eine schön erleuchtete Stadt spazieren mit all dem Glanz und Glitzer, ein kurzer Halt auf dem nicht so vollen Weihnachtsmarkt, das ist einfach wunderbar Und nicht so viel an die Geschenk-Liste denken, zumindest unter den Erwachsenen sind Fröhlichkeit und Beisammensein doch viel wichtiger, vor allem Zeit für die Kinder, so dass nicht jeder mit seinem Handy oder Pad für sich in der Ecke sitzt. In diesem Sinne allen eine entspannte Winterweihnachtszeit ✨