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Funktionelles Training: das Überall-Training
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Bewegung

Fit mit Funktionellem Training

Funktionelles Training (auch „Functional Training“ genannt) erfreut sich großer Beliebtheit bei Fitnessfans in jedem Alter sowie bei Profisportlern, die ebenfalls regelmäßig damit trainieren. Es ist ein gesamtheitliches Kraft- und Ausdauertraining mit sehr abwechslungsreichen, effizienten Übungen, die man auch aus der Trimm-dich-Bewegung und vom Zirkeltraining kennt. Man kann es jederzeit und nahezu überall ausüben und ist so unabhängig von Studiozeiten und -gebühren oder vom Wetter.

Funktionelles Training trainiert das Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Sehnen. Man arbeitet mit dem eigenen Körpergewicht, gegen die Schwerkraft und gegen instabile Zustände. Mit ganzen Übungssets werden mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht.

Indem man Übungen variiert und in Intervallen trainiert, kann man seine Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit mit der Zeit stärken und die körperliche Flexibilität verbessern. Auch ältere Menschen können sich so individuell fit halten und etwas für den Wiederaufbau oder den Erhalt ihrer Muskelkraft tun. Gleichwohl sollten sie, wie auch Anfänger, ihr Training vorsichtig beginnen, um Überdehnungen oder Verletzungen zu vermeiden.

Klaus Möhlendick, Dipl.-Sportwissenschaftler, BARMER Gesundheitsexperte

BARMER Gesundheitsexperte

Das Besondere am Funktionellen Training ist der ganzheitliche Ansatz. So steht bei dieser Trainingsform nicht die Kräftigung von speziellen Muskeln im Fokus, sondern sie soll mit verschiedenen Übungen und unter Einsatz des eigenen Körpergewichts den Körper insgesamt stabilisieren. Bei allen Übungen muss der Rumpf über die eigenen Bauch- und Rückenmuskeln ständig stabilisiert und ausbalanciert werden. Das macht jede Übung sehr effektiv!

 

Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der BARMER

Varianten von funktionell bis hoch-intensiv

Funktionelles Training ist heute eine Art Klammerbegriff für Fitness-Programme mit unterschiedlichem Anspruch. Calisthenics gehört dazu, mit hoch akrobatisch anmutenden Gleichgewichtsübungen wie Barrenstützen (Dips), Klimmzügen (Pull-ups), Extrem-Liegestützen (Push-ups) oder der „Flagge“, bei der man sich mit reiner Muskelkraft horizontal an einer Stange festhält. Unter dem Dach des WSWCF werden Calisthenics-Turniere ausgerichtet.

Viele betreiben es auch als hoch-intensives Intervall-Training (HIIT). Dabei setzen sie zusätzlich noch auf Hilfsgeräte wie Kettlebells, Hanteln, Kabelzüge, Klimmzug-Stange, Gymnastikball, Theraband und vieles mehr. Unter dem Markennamen Crossfit gibt es Konzepte, die Eigengewicht-Übungen auch mit Sprints, Gewichtheben und anderen intensiven Trainingsformen verbinden. In Fitness-Studios kann man das Functional Training auch mit einem Training an Schlingengeräten (TRX-Training) erweitern.

Wer nicht zu Hause trainieren kann oder will, geht raus an die frische Luft. Immer öfter sind öffentliche Parks auch mit Equipment für Functional Training oder Calisthenics ausgestattet. Unter diesem Link finden Sie schöne Orte, wo man in Deutschland trainieren kann.

Copyright Steve Gialo

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Zur Gewinnspiel-Teilnahme

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER | Unternehmenskommunikation

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