Zum Wohle des Gehörs: eine Hörprobe
Gesundheit

Zum Wohle des Gehörs

1

Am 26. April 2017 feierte der internationale Tag gegen den Lärm sein mittlerweile 20. Jubiläum. Alljährlich bietet diese Initiative eine besondere Gelegenheit, um die Öffentlichkeit über die Auswirkungen und Folgen von Lärm für die Gesundheit zu sensibilisieren. Viele Menschen fühlen sich besonders von Flug-, Verkehrs- und Nachbarschaftslärm wie Rasenmäher und Laubbläser gestört. Zwar hat sich deutschlandweit die Schallbelastung nicht groß verändert, dafür gibt es immer öfter auch Lärmquellen im Tieffrequenzbereich, zum Beispiel durch Windräder, Ventilatoren oder Pumpen. Auch unsere medialen Gewohnheiten nehmen Einfluss auf das Gehör. So kann der Dauereinsatz von Smartphone- und Tablet-Kopfhörern bei zu lauter Beschallung bereits im Kinder- und Jugendalter Hörschäden verursachen.

Den Schall benötigen wir, um zu kommunizieren und um unsere Umwelt akustisch wahrzunehmen. Unsere Ohren nehmen Schallwellen auf und wandeln sie in Signale um, welche die Nerven an das Gehirn weiterleiten. Hier werden sie bewertet, als Geräusche wahrgenommen und zugeordnet: als leises Flüstern, lautes Hupen oder Stimme. Ob wir ein Geräusch hören, hängt ab von der Frequenz der Schwingung und von der Stärke des Schalls –, also dem „Schallpegel“ oder auch „Schalldruckpegel“.

„Schall“ wird dann zu „Lärm“, wenn wir ihn als störend, belästigend oder gar schmerzhaft empfinden. Dies ist jedoch ein subjektives Empfinden, daher fällt die Grenze zum Lärm bei jedem Menschen anders aus. Sind jedoch bestimmte Grenzen  eindeutig überschritten, kann unser körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden leiden – und nicht zuletzt unsere Gesundheit!

Machen Sie mit uns jetzt die Hörprobe aufs Exempel

Nicht löschen-audio modul

Erfahren Sie anhand unserer Audio-Beispiele mehr über Schalldruckpegel sowie über Hör-, Unbehaglichkeits- und Schmerzschwellen. Klicken Sie hierzu auf die Symbole rund um das Tachometer.

Hörprobe: Mimi-App testen

Mit der Mimi-App testen Sie Ihr Hörvermögen

Machen Sie mit der „Mimi-App“ einen ersten Hörtest. Mit „Mimi Music“ können Sie danach die Musik auf Ihrem Smartphone an Ihre individuelle Gehörleistung anpassen und entsprechend wieder mehr Details hören. Auf diese Weise beugen Sie möglichen Hörschäden vor. Dieses Angebot gibt es sowohl für iOS- als auch Android-Geräte.

Weitere Informationen und App-Download

 

Hörprobe: Neugeborenen Hörscreening

BARMER Hörscreening für Neugeborene

Sicherheit von Anfang an: Das Hörscreening ist eine kostenfreie Leistung für BARMER Versicherte mit einem Neugeborenen. Ziel des Screenings ist es, bis zum dritten Lebenstag angeborene Hörstörungen rechtzeitig zu erkennen und mögliche Folgen zu vermeiden oder zumindest zu lindern.

Informationen zum Hörscreening

Claudia Rembecki

Redakteurin, BARMER Unternehmenskommunikation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Netiquette:
Wir freuen uns auf einen regen und fairen Austausch mit Ihnen. Im Interesse aller Leser behalten wir uns dennoch vor, Kommentare abzulehnen, die anstößig, gesetzeswidrig, beleidigend, diskriminierend oder diffamierend sind. Bitte verzichten Sie auch auf Beiträge und Links mit Werbung und anderen kommerziellen Inhalten. Eingehende Kommentare werden werktäglich bearbeitet, Beiträge vom Wochenende entsprechend montags publiziert. Außerdem bitten wir um Verständnis, dass die Redaktion keine individuellen Leistungsanfragen beantworten kann. Bitte nutzen Sie dafür den kostenlosen Telefonservice der BARMER. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 0800 333 1010.

Kommentar
  1. Leider interessiert Lärm niemanden. Die Lärmverschutzung schreitet fort. Laut piepsende Fahrzeuge im Rückwärtsgang, die man noch ganze Häuserreihen weiter hört. Und das neueste: Autos die Hupen, wenn sie auf oder abgeschlossen werden. Hupe bleibt Hupe, auch kurz betätigt. Jeder lernt früher oder später, dass man Türen nicht knallt. Aber eine Hupe beim Abschließen… Ist mal wieder ein tolle Feature der Autoindustrie. Da schaltet jeder sein Hirn wohl aus. Es ist so ätzend!!!